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26 hessische Kommunen erstellen Starkregengefahrenkarte

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Starkregen in Hessen
Starkregen prasselt während eines Gewitters auf eine Straße. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

In Hessen haben bislang 26 Kommunen eine Bewilligung des Landes zur Erstellung einer Starkregengefahrenkarte erhalten. Ein weiterer Antrag befindet sich aktuell in Prüfung, wie aus der Antwort des Umweltministeriums auf eine Kleine Anfrage der AfD hervorgeht. Wie viele weitere der insgesamt 443 Kommunen des Bundeslandes planen, eine entsprechende Karte zu erstellen, sei nicht bekannt, heißt es darin.

Wiesbaden - Eine flächendeckende Starkregengefahrenkarte ist den Angaben zufolge nicht geplant. Das Land biete mit der Starkregen-Hinweiskarte einen landesweiten Überblick über dasStarkregengefahrenpotenzial, erläuterte das Umweltministerium in seiner Antwort. Die vorhandenen Angebote könnten den kommunalen Bedarf zielgenauer bedienen.

„Starkregengefahrenkarten dienen größeren Siedlungsgebieten wie Städten zur Identifizierung betroffener Gebiete, da hier auch die Kanalisation berücksichtigt wird“, erklärte die Behörde. In eher ländlichen Gebieten genügten Fließpfadkarten, welche die starkregenbedingte Erosionsgefahr umliegender meist landwirtschaftlich genutzter Flächen berücksichtigen.

Starkregengefahrenkarten zeigen, wo sich das Wasser bei Starkregen in einer Kommune sammeln würde und welche Gebäude oder Infrastrukturen besonders gefährdet sind. Ihre Erstellung wird durch das Land Hessen finanziell unterstützt. dpa

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