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2687 Neuinfektionen: Hospitalisierungsinzidenz steigt leicht

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Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Die Hospitalisierungsinzidenz ist in Hessen leicht gestiegen. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäuser pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag am Donnerstag bei 3,7 nach 3,51 am Vortag, wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte. Der für die Bewertung der Corona-Lage wichtige Wert lag vor einer Woche aber noch bei 4,62.

Wiesbaden - Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts bei 195,8 und sank damit ebenfalls leicht. Am Mittwoch lag der Wert bei 196,8. Innerhalb eines Tages gab es 2687 weitere Corona-Infektionen (Stand Donnerstag 3.24 Uhr). Neun weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie gab es damit im Bundesland 465.273 bestätigte Infektionen, 8467 Menschen starben an oder mit dem Virus.

Auf den Intensivstationen der hessischen Kliniken lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Donnerstag 278 erwachsene Covid-19-Patienten, 140 von ihnen mussten beatmet werden (Stand 12.05 Uhr).

Als bislang einzige Kommune im Bundesland gilt weiterhin die Stadt Offenbach als „Hotspot“ mit strengeren Corona-Maßnahmen. Sobald die Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 350 liegt, greifen vor Ort zusätzliche „Hotspot“-Regelungen ab dem nächsten Tag. Diese Regelungen gelten so lange, bis der Wert von 350 an fünf Tagen hintereinander unterschritten wird. Offenbach wies am Donnerstag eine Inzidenz von 289,6 auf und lag damit am vierten Tag in Folge unter dieser Schwelle. dpa

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