Testsets mit Abstrichstäbchen
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Sets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.

435 neue Corona-Fälle: Inzidenz steigt auf 34,1

In Hessen gibt es weitere 435 bestätigte Corona-Infektionen. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden binnen eines Tages nicht gemeldet, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag hervorgeht (Stand 3.14 Uhr). Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, stieg auf 34,1 nach 30,7 am Vortag.

Wiesbaden/Berlin - In den Regionen wies die höchste Inzidenz die Stadt Offenbach mit 76,8 auf, die niedrigste der Werra-Meißner-Kreis mit 0,0.

Wegen gestiegener Werte in Darmstadt gelten dort ab dem kommenden Dienstag (17. August) wieder strengere Corona-Beschränkungen, unter anderem für die Innengastronomie. „Leider machen die derzeit kontinuierlich steigenden Fallzahlen ein schnelles Handeln unbedingt notwendig“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Sonntag laut einer Mitteilung. Den RKI-Zahlen zufolge lag die Inzidenz in Darmstadt am Sonntag bei 49,4.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen 298.536 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 7602 Patienten starben im Zusammenhang mit dem Erreger.

Auf den Intensivstationen der hessischen Krankenhäuser lagen nach Daten des Divi-Registers vom Sonntag 50 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. 20 von ihnen mussten beatmet werden (Stand 9.19 Uhr). Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

In Hessen gelten seit Ende Juli deutlich entschärfte Corona-Regeln, wenn die Inzidenz in den einzelnen Kommunen den Wert von 35 nicht übersteigt. Über diesem Wert greifen - in Stufen - strengere Regelungen. Angesichts wieder steigender Fallzahlen hatten in den vergangenen Tagen bereits mehrere Kommunen ihre Regeln zur Bekämpfung der Pandemie wieder verschärft. dpa

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