60 Jahre Mauerbau: Hessen gedenkt mit Trauerbeflaggung

Hessen erinnert an den 60. Jahrestag des Berliner Mauerbaus mit einer Trauerbeflaggung. An diesem Freitag (13.8.) sollen in Hessen die Fahnen vor öffentlichen Gebäuden auf halbmast wehen. Das hat Innenminister Peter Beuth (CDU) nach Angaben seines Ministeriums vom Donnerstag angeordnet. Damit solle insbesondere an die Opfer der innerdeutschen Teilung erinnert werden.

Wiesbaden - Hessen folge damit einem Aufruf der Bundesregierung zu einem bundesweiten Gedenken an den Beginn des Mauerbaus.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) nannte die Mauer ein „Symbol der konfliktreichen Nachkriegsordnung und der innerdeutschen Teilung“. Sie habe 28 Jahre lang Ost und West getrennt und das Leben vieler Menschen bestimmt. „Der Mauerbau ist ein historisches Ereignis, welches uns heute an die Werte der Demokratie als unser höchstes Gut erinnert.“

Am 13. August 1961 hatte die DDR in Berlin mit dem Bau der Mauer begonnen. Wie viele Menschen bei Fluchtversuchen an der Mauer getötet wurden, ist nicht genau beziffert. Schätzungen gehen von 140 bis 245 Opfern aus. dpa

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