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Darmstadts Trainer Dirk Schuster. Foto: Thomas Frey

98-Coach Schuster drückt Reset-Taste

Trotz fünf sieglosen Spielen und vier Niederlagen hintereinander sieht Trainer Dirk Schuster von Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 keine Notwendigkeit zu einer Systemumstellung.

Trotz fünf sieglosen Spielen und vier Niederlagen hintereinander sieht Trainer Dirk Schuster von Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 keine Notwendigkeit zu einer Systemumstellung. „Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal für die Mannschaft, wenn man grundsätzlich etwas ändern würde”, sagte er am Donnerstag. „Wir sind mit unserem System, mit unserer Art und Weise, Fußball zu spielen, konkurrenzfähig.”

In der Länderspielpause habe man wie angekündigt die Reset-Taste gedrückt. Es sei wichtig, „positiv zu bleiben, dass wieder eine gewisse Lockerheit reinkommt und dass die Köpfe frei werden”. Zudem habe man intensiv trainiert und das Defensivverhalten geschult.

Keinen Handlungsbedarf sieht Schuster auf der rechten Abwehrseite - auch wenn dort Sandro Sirigu, Immanuel Höhn und Tim Rieder alle nicht ohne Fehler agiert hätten. Besonders bei Rieder, Leihgabe vom FC Augsburg, mahnte der Coach zu Geduld: „Ich glaube, dass er drei, vier Spiele braucht, um zu richtiger Stabilität zu finden.”

Ausfallen wird weiter Angreifer Felix Platte, dem nach einer Syndesmoseverletzung am Freitag eine Verknöcherung im Fußgelenk entfernt werden muss. Wann er zurückkommt, ist laut Schuster nicht abzusehen. Dagegen ist Selim Gündüz, der sich nach einem Kreuzbandanriss gegen eine Operation entschieden hat, wieder ins Lauftraining zurückgekehrt. Bei ihm werde sich in den kommenden zwei Wochen entscheiden, wann er ins Mannschaftstraining einsteige, sagte der Coach.

Bei Testspieler Özkan Yildirim (zuletzt Eintracht Braunschweig) habe man sich gegen eine Verpflichtung entschieden, weil er der Mannschaft nicht sofort weitergeholfen hätte.

(dpa)

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