Abstimmung über Investoren-Zuschlag für Outlet-Center

In Gelnhausen fällt am (morgigen) Mittwoch die Entscheidung zur Investoren-Frage für das geplante innerstädtische Outlet-Center. Die Stadtverordneten werden bei ihrer Sitzung am Abend (19.

In Gelnhausen fällt am (morgigen) Mittwoch die Entscheidung zur Investoren-Frage für das geplante innerstädtische Outlet-Center. Die Stadtverordneten werden bei ihrer Sitzung am Abend (19.30 Uhr) abstimmen, welcher Projekt-Entwickler den Zuschlag für den Marken-Fabrikverkauf bekommt: entweder GRK aus Leipzig oder ITP aus München.

Am 23. August hatten sich die Kommunalpolitiker grundsätzlich für das Einkaufszentrum entschieden - allerdings nicht mit großer Mehrheit, sondern mit 20:17 Stimmen. Bürgermeister Daniel Christian Glöckner (FDP) ist einer der Befürworter des millionenschweren Großprojekts. Er verspricht sich von dem Outlet-Center eine Belebung des Einzelhandels und eine große Chance zur Innenstadt-Entwicklung. Er geht davon aus, dass das Center Ende des Jahres 2020 oder Anfang 2021 öffnen könnte. Nach Angaben der Kommune wäre das erste innerstädtische Outlet dieser Art in Hessen.

Entstehen soll das seit 2015 geplante Center in einem ehemaligen Kaufhaus. Die von der Stadt gekaufte Immobilie steht seit Jahren leer. Zur Verfügung steht eine Verkaufsfläche von rund 10 000 Quadratmetern. In Obergeschossen könnten auch Büros, Raum für Verwaltung oder Wohnen entstehen, teilte die Stadt mit. Die reinen Umbaukosten liegen je nach Konzept zwischen 13 und 15 Millionen Euro, wie Glöckner sagte. Hinzu kämen weitere Investitionen für Parkraum, die Beteiligung an einer Brücke und ein Verkehrsleitkonzept.

In Outlets werden Artikel zu Schnäppchenpreisen angeboten. Die Hersteller bieten B-Ware, Auslaufmodelle oder Artikel aus alten Kollektionen an.

(dpa)

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