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ADAC-Test: Hessens Rastplätze schneiden am schlechtesten ab - Zwei sind besonders mies

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Von: Florian Dörr

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Der ADAC untersucht Raststätten in Deutschland. Die hessischen Vertreter schneiden schlecht ab. Besonders zwei fallen auf ganzer Linie durch. 

Wiesbaden/München - Autobahnrastplätze in Hessen sind laut dem Automobilclub ADAC in einem schlechten Zustand. Das ist das Ergebnis eines bundesweiten Tests, der am Dienstag (11. Oktober) veröffentlicht wurde. Darin bemängelt der ADAC vor allem die Sanitäranlagen und das Sicherheitsempfinden an den Raststätten.

Es wurden auch vier Rastplätze in Hessen untersucht. Zwei von ihnen sind in allen Kategorien - Verkehr/Parken, Außenanlagen, Sanitäre Anlagen, Persönliche Sicherheit - durchgefallen.

In Hessen hat sich der ADAC die Rastplätze Stadtwald auf der A3 im Süden Frankfurts, Nadelöhr auf der A4, Brühlgraben auf der A5 und Am Pommern auf der A7 angeschaut. Alle hessischen Rastplätze erhielten als Gesamtbewertung „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“. Die Rastplätze auf der A3 und auf der A5 haben sogar am schlechtesten von allen untersuchten Anlagen in Deutschland abgeschnitten. Hier gab es allen vier untersuchten Kategorien nur die Bewertung „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“.

Raststätten in Hessen: Schlusslichter aus Hessen an A3 und A5

Laut ADAC gibt es rund 1500 unbewirtschaftete Raststätten an deutschen Autobahnen – also Rastanlagen ohne Tankstellen oder Schnellrestaurants. Für den Test wurden bundesweit 50 Rastanlagen entlang der fünfzehn längsten Autobahnen untersucht. Jede Anlage sei im Sommer 2022 zweimal mit einem Abstand von mindestens 24 Stunden außerhalb der Ferienzeit überprüft worden.

ADAC kritisiert WCs auf Rastplätzen
Die untersuchten Raststätten in Hessen bekleckerten sich beim ADAC-Test nicht gerade mit Ruhm. (Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Mehr als jede fünfte Anlage sei mit der Note „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“ durchgefallen. Am stärksten gewichtet wurde die Kategorie „sanitäre Anlagen“. Vierzehn der 50 untersuchten Rastanlagen seien in dieser Kategorie durchgefallen.

ADAC-Raststätten-Test: Kaum Verbesserungen im Vergleich zu 2018

Zum dritten Mal führte der ADAC den Rastplätze-Test nun durch. Im Vergleich zur letzten Untersuchung im Jahr 2018 habe es kaum positive Veränderungen gegeben. Der ADAC macht die Autobahngesellschaft, die die Rastplätze betreibt, für die schlechten Zustände verantwortlich. (dpa/fd)

In einem anderen Test des ADAC ging es nicht um die Rastplätze im Bundesland, sondern die hessischen Autofahrer selbst. Sie schlossen nicht gut ab.

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