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Anklage gegen mutmaßliches IS-Mitglied erhoben

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen einen 28-jährigen Mann bei dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt erhoben. Wie ein Sprecher am Freitag mitteilte, besteht gegen den Syrer der Verdacht des Kriegsverbrechens, der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie der Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Frankfurt - Er befindet sich den Angaben zufolge seit August vergangenen Jahres in Untersuchungshaft.

Der Mann soll im Dezember 2013 als Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) bei Gefechten um die Stadt Homs an der Schändung einer Leiche eines getöteten Soldaten der syrischen Streitkräfte beteiligt gewesen sein. Ab Februar 2014 soll er sich dann der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben.

Er soll dort eine 15-tägige Ausbildung absolviert haben, bei der er auch im Einsatz mit Waffen geschult worden sein soll. Dem 28-Jährigen wird vorgeworfen, für den IS Wachdienste verrichtet, an Kampfhandlungen teilgenommen und mit Rohstoffen, insbesondere Rohöl, gehandelt zu haben. Dabei soll er zeitweise die Verfügungsgewalt über ein vollautomatisches Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow AK-47 und über ein russisches 23mm-Geschütz ausgeübt haben. dpa

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