Entscheidung

Anstiftung zur Tötung: Hamburger bleibt in Untersuchungshaft

Ein 49-Jähriger aus Hamburg, der im Zusammenhang mit Schüssen auf einen Frankfurter Rechtsanwalt vor fast neun Jahren festgenommen wurde, bleibt in Untersuchungshaft.

Ein 49-Jähriger aus Hamburg, der im Zusammenhang mit Schüssen auf einen Frankfurter Rechtsanwalt vor fast neun Jahren festgenommen wurde, bleibt in Untersuchungshaft. Dies habe ein Haftprüfungstermin ergeben, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am Dienstag. Die Ermittlungen in dem Fall seien noch nicht abgeschlossen.

Dem Mann wird von der Staatsanwaltschaft versuchte Anstiftung zu einem Tötungsdelikt im Jahr 2010 vorgeworfen. Er war Anfang September in Hamburg gefasst worden. Die „Bild”-Zeitung hatte berichtet, es handle sich um einen ehemaligen Hamburger Internet-Unternehmer, der mit seiner Firma einst zu den Börsenstars der „New Economy” zählte.

Der Frankfurter Anwalt war Anfang Januar 2010 von einem Unbekannten mit Schüssen schwer verletzt worden. Das Opfer habe offenbar eine millionenschwere Zivilklage gegen den Hamburger Unternehmer vorbereitet, hieß es in „Bild”. Der 49-Jährige sei damals als möglicher Auftraggeber der Tat schon früh im Visier der Ermittler gewesen. Weil er im Gefängnis saß, habe man ihm jedoch nichts nachweisen können.

(dpa)

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