1. April in Hessen

April, April: Vertikale Zoo-Außenstelle und S-Bahn-Schlafwagen

Mit einem Kätzchen lange Busfahrten überstehen, einen vertikalen Zoo besuchen und in der S-Bahn im Schlafwagen ein Nickerchen halten: Das ist alles möglich - glaubt man Aprilscherzen.

1. April in Hessen: Zeitungen, Unternehmen und Verbände haben sich Scherzmeldungen einfallen lassen. Eine Auswahl der diesjährigen Ideen:

  1. Die immer neuen Hochbauprojekte in Frankfurt haben die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) zu einer Aprilscherz-Meldung inspiriert. Neuestes Prestigeprojekt der Main-Metropole sei eine zehngeschossige vertikale Außenstelle des Frankfurter Zoos auf einer Main-Mole, berichtete die Zeitung am Samstag. Das Prestigeobjekt sei gewissermaßen das Frankfurter Pendant zur Hamburger Elbphilharmonie. In den gestapelten Gehegen solle endlich wieder genug Platz für Elefanten sein. Dass Tiere unter Höhenangst litten, sei nicht zu befürchten. Für die "bösen Jungs aus dem Bahnhofs- und dem Bankenviertel" werde eine Falltür ins Haifischbecken eingebaut, hieß es in der Scherzmeldung.
  2. Der Verkehrsverbund Rhein-Main (RMV) kokettierte selbstironisch mit den Verspätungen, die gerade die Berufspendler in den S-Bahnen regelmäßig stressen. Vom 1. April an würden auf Fahrten von und zum Frankfurter Flughafen probeweise spezielle Waggons mit Schlafabteilen eingesetzt, hieß es in einer RMV-Mitteilung zum 1. April. Damit reagiere der Verkehrsverbund "auf die in diesem Jahr ungewöhnlich hohe Anzahl an Störungen" und werde dem Ruhebedürfnis der Pendler in den Morgen- und Abendstunden gerecht.
  3. Das Offenbacher Fernbusunternehmen DeinBus.de kündigte zum 1. April an, künftig in sämtlichen Bussen Babykatzen zum Kuscheln mitfahren zu lassen. Damit solle die Reisezeit angenehmer gestaltet werden, hieß es in einer Aprilscherz-Mitteilung. Verhaltensforscher Garfield von der "Universität Katerslautern" hat laut DeinBus.de nachgewiesen, dass die Reisezeit beim Streicheln einer Katze bis zu 50 Prozent kürzer wahrgenommen werde. "Im schnellen und umkämpften Fernbusmarkt müssen wir uns immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um unsere Fahrgäste zu begeistern", erklärte Cat Executive Officer (CEO) Alexander Kuhr. .

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