Archäologie-Jahr 2022 führt auf Spuren der Kelten in Hessen

Hessen will im kommenden Jahr die Kelten und ihre Geschichte in den Fokus rücken. 2022 findet das erste große Archäologie-Jahr im Land statt, um das reiche kulturelle Erbe der Kelten in Hessen zu zeigen, wie das Kunstministerium am Mittwoch mitteilte. Diese „geben der Wissenschaft bis heute Rätsel auf, da sie keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben“, sagte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) laut Mitteilung.

Bad Nauheim - Man wisse aber, dass schon die frühkeltischen Kulturen in Europa untereinander und mit den mediterranen Kulturen vernetzt waren.

Das Archäologie-Jahr mit Sonderausstellungen, Führungen, Vorträgen oder Mitmach-Aktionen sei eine einmalige Gelegenheit, „die reiche Fund- und Forschungslandschaft“ Hessens erlebbar zu machen „und vermeintlich Bekanntes aus einer neuen Perspektive zu entdecken“. Für das Projekt „Kelten Land Hessen - Archäologische Spuren im Herzen Europas“ arbeiten laut Ministerium Museen, Landes-, Kreis- und Stadt-Archäologie sowie Forschungseinrichtungen und Vereine zusammen.

Vorgestellt wurde das Vorhaben in Bad Nauheim, wo bereits die Kelten salzhaltige Quellen zur Salzherstellung genutzt hatten. Zu den bekanntesten keltischen Orten in Hessen gehört der Glauberg im Wetteraukreis, Fundort der berühmten Statue des „Keltenfürsten“ und heutiger Standort des Museums „Keltenwelt“ dpa

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