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Ardi Goldman

Schmiergeld am Frankfurter Flughafen

Ardi Goldman bestreitet Korruption am Flughafen

"Ich kann nicht über etwas berichten, das ich nicht getan oder gebilligt habe", sagte Goldman im Hinblick auf die Schmiergeldzahlungen, die der angeklagte Makler Uwe S. an den Fraport-Abteilungsleiter geleistet haben soll. Der Investor räumte zwar ein, dass er Provisionen an den Makler zahlte. Weil dieser in den 25 Jahren ihrer Bekanntschaft "nie etwas Unrechtes getan hat", habe es für ihn, Goldmann, aber keinerlei Veranlassung gegeben, über die Möglichkeit von Schmiergeldzahlungen an A. nachzudenken. Zum Zeitpunkt der angeblichen Schmiergeldabsprache mit dem Makler und dem Fraport-Mitarbeiter sei ihm das Erbbaugrundstück in der Cargo City längst von höherer Fraport-Ebene zugesichert gewesen, sagte Goldman. Der Investor fragte: "Warum soll S. den A. bestechen und warum soll ich da mitmachen, wenn ich das Grundstück längst habe?" Bei dem Cargo-City-Prozess vor dem Frankfurter Landgericht geht es um Schmiergelder in Millionenhöhe. Insgesamt sind fünf Männer angeklagt, heute ist der dritte Verhandlungstag.  

Im Korruptionsprozess um die Cargo City Süd hat der Frankfurter Investor Ardi Goldman die gegen ihn erhobenen Bestechungsvorwürfe zurückgewiesen. In seiner Einlassung betonte er, dass er keineswegs des Kontakts zu dem ebenfalls angeklagten Fraport-Abteilungsleiter Volker A. bedurfte, um an ein Erbbaugrundstück auf dem Gelände der Cargo City zu kommen. Goldman führte aus, dass er auch ohne A. über sehr gute Beziehungen zur Fraport verfügte. So habe ihn der Fraport-Vorstandsvorsitzende Wilhelm Bender im Jahr 2005 in den Retail-Beirat der Flughafen-Betreibergesellschaft berufen. Auch zu zwei weiteren Vorgesetzten des Angeklagten A. habe er als Beiratsmitglied gute Kontakte gehabt.

"Ich kann nicht über etwas berichten, das ich nicht getan oder gebilligt habe", sagte Goldman im Hinblick auf die Schmiergeldzahlungen, die der angeklagte Makler Uwe S. an den Fraport-Abteilungsleiter geleistet haben soll. Der Investor räumte zwar ein, dass er Provisionen an den Makler zahlte. Weil dieser in den 25 Jahren ihrer Bekanntschaft "nie etwas Unrechtes getan hat", habe es für ihn, Goldmann, aber keinerlei Veranlassung gegeben, über die Möglichkeit von Schmiergeldzahlungen an A. nachzudenken.

Zum Zeitpunkt der angeblichen Schmiergeldabsprache mit dem Makler und dem Fraport-Mitarbeiter sei ihm das Erbbaugrundstück in der Cargo City längst von höherer Fraport-Ebene zugesichert gewesen, sagte Goldman. Der Investor fragte: "Warum soll S. den A. bestechen und warum soll ich da mitmachen, wenn ich das Grundstück längst habe?"

Bei dem Cargo-City-Prozess vor dem Frankfurter Landgericht geht es um Schmiergelder in Millionenhöhe. Insgesamt sind fünf Männer angeklagt, heute ist der dritte Verhandlungstag.

 

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