Künstler Emeka Ogboh
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Der nigerianische Künstler Emeka Ogboh sitzt auf einem Boot auf dem Main.

„Auch das geht vorbei“: Ein Lied für Frankfurt und die Welt

„Auch das geht vorbei“ - Dieser Satz hat viele Gespräche in der Corona-Pandemie begleitet. Der nigerianische Künstler Emeka Ogboh stellte ihn in den Mittelpunkt seines Kunstprojekts „This too shall pass.“ Herzstück des Projekts ist das am Freitagvormittag enthüllte Soundboot, das drei Installationsorte und den Westhafen verbindet.

Frankfurt/Main - Aus Lautsprechern, die mit Stoffbahnen umhüllt sind, erklingt dort eine von Ogboh für Frankfurt komponierte Hymne. Eingesungen wurde sie von Chören in Frankfurt und Lagos in den Sprachen Igbo - eine der Sprachen der 250 Volksgruppen des westafrikanischen Landes - Englisch und Deutsch.

Entstanden ist „This too shall pass“ im Auftrag der EKHN-Stiftung, der Kulturstiftung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Ein Lied des Trosts in der Zeit von Corona? „Ja, es hat schon auch mit Corona zu tun“, sagte Ogboh vor der Enthüllung des Bootes. „Aber es geht um mehr, es geht um die Welt und das ganze Leben.“ Über allem stehe „die politische wie menschliche Frage, wie wir in Zukunft miteinander leben wollen“, heißt es auf der Projekt-Webseite.

Das Projekt soll die Frankfurter Innenstadt in eine Klanglandschaft zu Land und Wasser verwandeln. Ergänzt wird die Installation mit einem Begleitprogramm mit Diskussionen und DJ-Sets im Westhafen. dpa

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