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Aufkommen der Grunderwerbsteuer gestiegen

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Geldscheine
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer sind in den vergangenen Jahren in Hessen gestiegen. Das Steueraufkommen lag 2021 bei fast 1,98 Milliarden Euro nach rund 1,62 Milliarden im Jahr zuvor, wie aus der Antwort des hessischen Finanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervorgeht. 2015 hatte es 1,15 Milliarden Euro betragen.

Wiesbaden - Die Zahl der erlassenen Steuerbescheide sank - mit Schwankungen - in dem Zeitraum: 2015 ergingen 96.155 Bescheide zur Grunderwerbsteuer, 2021 waren es 88.462.

Inwiefern sich hinter den gestiegenen Einnahmen vermehrte Verkäufe oder höhere Kaufpreise verbergen, könne nicht gesagt werden, teilte das Ministerium weiter mit. Aus dem Steueraufkommen und der Anzahl der Bescheide lässt sich demnach kein Rückschluss auf den Kaufpreis je Quadratmeter Grundstücksfläche oder den Wert eines darauf stehenden Gebäudes ziehen. „Der Grunderwerbsteuer liegt darüber hinaus nicht in allen Fällen ein tatsächlicher Kaufpreis zugrunde. In bestimmten Fällen dient stattdessen der nach dem Bewertungsgesetz ermittelte Wert als Bemessungsgrundlage.“

Die letzte Erhöhung des Grunderwerbsteuer-Satzes erfolgte zum 1. August 2014, wie aus der Anfrage weiter hervorgeht. Seither gilt ein Satz von 6 Prozent. dpa

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