U-Ausschuss berät erneut hinter verschlossenen Türen

Der Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags zu dem rassistischen Anschlag von Hanau kommt heute erneut in einer nicht öffentlichen Sitzung zusammen. Bei dem Treffen hinter verschlossenen Türen soll geklärt werden, ob bei der ersten öffentlichen Sitzung Anfang Dezember in Wiesbaden ausschließlich die Angehörigen der Hanauer Mordopfer gehört werden.

Wiesbaden - Als Alternative wird beraten, zunächst einen Sachverständigen etwa für Einsatztaktik zu befragen und im Anschluss die ersten Angehörigen zu Wort kommen zu lassen.

Der 43-jährige Deutsche Tobias R. hatte am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen, bevor er vermutlich seine Mutter und schließlich sich selbst tötete. Im Fokus des Untersuchungsausschusses soll ein mögliches Behördenversagen bei der brutalen Tat stehen. dpa

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