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Auswertung der „Paradise Papers“: Millionen Mehreinnahmen

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Eine Frau hält Geldscheine in der Hand. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Durch die Auswertung der „Paradise Papers“ mit Daten über Finanzgeschäfte in Steueroasen sind Steuer-Mehreinnahmen in Millionenhöhe erzielt worden. In den vergangenen fünf Jahren seien beim Finanzamt Kassel als federführend auswertender Stelle für Verfolgungsbehörden im In- und Ausland über 1500 Anfragen zu den „Paradise Papers“ beantwortet worden, teilte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Freitag in Wiesbaden mit.

Wiesbaden - Dabei seien Daten zu fast 600 Personen und rund 1000 Firmen zur weiteren steuerrechtlichen und steuerstrafrechtlichen Prüfung an die zuständigen Finanzbehörden abgegeben worden. Mehr als 76.000 Dokumente aus den „Paradise Papers“ wurden nach Angaben des Ministers Ermittlerinnen und Ermittlern weltweit zur Verfügung gestellt. „Aus den abgegebenen Vorgängen haben uns bislang Rückmeldungen über ein steuerliches Mehrergebnis von knapp drei Millionen Euro erreicht“, berichtete Boddenberg.

Bei den im Jahr 2017 veröffentlichten „Paradise Papers“ geht es um mehrere Millionen Dokumente über Finanzgeschäfte von Politikern, Prominenten und Konzernen über Briefkastenfirmen in Steueroasen. dpa

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