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Autofrei am Main: Frankfurt stellt Sommerprogramm vor

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Mainkai in Frankfurt gesperrt für "Sommer am Main"
Eine Familie nutzt die bunt bemalte Fahrbahn am Mainkai zum Spielen. © Frank Rumpenhorst/dpa

Platz zum Toben, Diskutieren und Flanieren: Der für Autos gesperrte Mainkai in Frankfurt lädt zum Sommerfest ein. Unter dem Motto „Sommer am Main“ wurde dafür der innenstadtnahe Teil des nördlichen Mainufers zu einem Kunstwerk umgewandelt. Sport und Bewegungsfelder, die Frankfurter Schülerinnen und Schüler auf die Straße gemalt hatten, sollen zum Mitmachen und Ausprobieren anregen, sagte Sport- und Planungsdezernent Mike Josef (SPD) am Freitag.

Frankfurt/Main - Eine „Mainkai-Werkstatt“ böte Besucherinnen und Besuchern eine Plattform zum Austausch und Diskutieren.

Für diesen Sommer habe man die Grundlage schaffen wollen, „damit die Frankfurter und Gäste der Stadt sich den Raum am Mainkai aneignen, vielfältig nutzen und temporäre Aufenthaltsqualität ausprobieren können“, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne). Neun Frankfurter Schulen haben zusammen mit Streetart-Künstlern rund 350 Meter des Mainkais mit Kunstwerken versehen. Das Stadtraum-Festival sollte am Freitagabend beginnen.

Der Mainkai war in einem umstrittenen Verkehrsversuch schon einmal rund ein Jahr lang gesperrt worden - von Juli 2019 bis August 2020. Diesmal soll die Umnutzung bis 5. September dauern - sehr zum Unmut der Sachsenhausener auf der anderen Mainseite, wohin sich der Verkehr verlagert und zu Staus führt. „So lange wir keinen Tunnel für den Ost-West-Verkehr nördlich des Mains haben, führt jede Mainufer-Sperrung zu einer signifikanten Verkehrserhöhung im Stadtzentrum“, schreibt der Gründer der Initiative „Sachsenhausen wehrt sich“ auf der Webseite der Initiative. Es sei das Gegenteil einer Verkehrswende. dpa

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