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Awo Frankfurt will Schadenersatz vom Ex-Chef

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Justitia
Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat ihren ehemaligen Geschäftsführer auf Schadenersatz in Höhe von 1,2 Millionen Euro verklagt. Das Frankfurter Arbeitsgericht bestätigte am Freitag den Eingang der Klage. Zwischenzeitlich sei die Klage auch auf dessen Ehefrau ausgeweitet worden, die den Awo-Kreisverband Wiesbaden geleitet hatte. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet.

Frankfurt/Main - Das Vorgehen sei ein „Paradigmenwechsel“ im Umgang mit Jürgen Richter, sagte der neue Awo-Vorstand Steffen Krollmann der Deutschen Presse-Agentur. Bisher habe man versucht, sich das Geld über eine Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden zurückzuholen. Damit der Fall nicht verjährt, habe man sich nun zur Klage entschieden. Bei der Schadenersatzforderung geht es laut Krollmann unter anderem um eine Spende über 935.000 Euro des Kreisverbands Frankfurt an den Kreisverband Wiesbaden. dpa

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