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Awo-Skandal: Lagerist bestreitet Scheintätigkeit

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Justitia
Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Der Skandal um die Arbeiterwohlfahrt (Awo) zieht immer weitere Kreise. Am Dienstag stand ein Lagerist aus dem Raum Gießen vor dem Amtsgericht Frankfurt. Er soll bis Oktober 2019 zum Schein bei der Awo beschäftigt gewesen sein und dafür 22 Monatsgehälter zu je 450 Euro bezogen zu haben. Eine Gegenleistung soll er laut Anklage nicht erbracht haben. Der 70-Jährige bestritt zu Prozessbeginn den Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

Frankfurt/Main - Zwischenzeitlich war er vom Amtsgericht per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 6400 Euro (80 Tagessätze) verurteilt worden. Gegen dieses Urteil legte er jedoch Einspruch ein, so dass eine Hauptverhandlung nötig wurde. Das Gericht will nun einen Polizeibeamten im Zeugenstand vernehmen, der mit der Aufklärungsarbeit betraut war. Die Verhandlung wurde deshalb unterbrochen - der Prozess soll in einigen Wochen neu beginnen. dpa

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