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Awo zu Feldmann-Anklage: Arbeit darf nicht leiden

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Der Hauptsitz der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Osten Frankfurts. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hofft, dass angesichts der Ermittlungen der Frankfurter Staatsanwaltschaft die Arbeit der Wohlfahrtsorganisation nicht leidet. „Für den Bundesverband ist es von größter Bedeutung, dass die Awo und ihre Mitglieder, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden nicht weiter wegen Vorkommnissen und Vorwürfen in Mitleidenschaft gezogen werden, die sie nicht verantworten, und wodurch die bedeutenden Leistungen unseres Verbandes für die hilfebedürftigen Menschen in den Hintergrund geraten“, sagten die Vorstandsmitglieder Brigitte Döcker und Selvi Naidu am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Frankfurt/Main - Der Bundesverband sagte, dass in den Kreisverbänden Frankfurt und Wiesbaden „die Vorkommnisse der Vergangenheit sehr erfolgreich aufgearbeitet wurden und werden“. Für das anstehende Gerichtsverfahren vertraue man auf die rechtsstaatlichen Verfahren. Weitergehende Informationen zu den neuesten Vorwürfen liegen dem Bundesverband nach eigenen Angaben nicht vor.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat gegen den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) Anklage erhoben: Es bestehe ein hinreichender Tatverdacht wegen Vorteilsannahme. Feldmanns Frau habe als Leiterin einer Awo-Kita „ohne sachlichen Grund“ ein übertarifliches Gehalt bezogen. Zudem habe die Awo laut Staatsanwaltschaft Feldmann im Wahlkampf 2018 durch Einwerbung von Spenden unterstützt. Im Gegenzug habe er die Interessen der Awo Frankfurt „wohlwollend berücksichtigen“ wollen. dpa

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