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Badeunfall in Mittelhessen: 22-Jähriger stirbt in See

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Blaulicht
Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Nach einer Suchaktion finden Rettungstaucher eine Leiche in einem mittelhessischen See. Der junge Mann war nachts schwimmen gegangen und vor den Augen seiner Freunde untergegangen.

Gießen - Nach einem Badeunfall ist ein vermisster 22-Jähriger tot in einem See im mittelhessischen Driedorf aufgefunden worden. Die Leiche des jungen Mannes wurde am Donnerstagmittag aus dem Heisterberger Weiher (Lahn-Dill-Kreis) geborgen, wie das Polizeipräsidium Mittelhessen mitteilte. Der junge Mann hatte demnach in der Nacht zum Donnerstag mit Freunden an dem Badesee gefeiert und war gegen 0.45 Uhr nochmals zum Schwimmen ins Wasser gegangen. Die Freunde berichteten der Polizei, dass er dabei in der Mitte des Sees untergegangen war.

Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) suchte zunächst erfolglos nach dem 22-Jährigen - auch mittels Hubschrauber, Drohne und Sonarboot. Die Nacht hindurch sei mit großem Aufwand weiter gesucht worden, sagte ein Polizeisprecher.

Am Donnerstag wurde der kleine Stausee dann abgesperrt. Besucher wurden aufgerufen, nicht zu kommen. Allein von der DLRG waren neun Fahrzeuge und sechs Boote im Einsatz. Die DRK Wasserwacht aus dem Kreis Gießen war mit sieben Tauchern vor Ort, die DLRG mit dreien. 

Rund zwölf Stunden nach dem Badeunfall bargen die Taucher der DRK Wasserwacht den Vermissten schließlich. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Unfallursache. Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die beim Unfall anwesenden Freunde des 22-Jährigen wurden den Angaben zufolge durch Notfallseelsorger betreut. dpa

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