Georg Bätzing
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Georg Bätzing kommt zu einem Termin.

Bätzing: Auch für das Jahr 2021 kann man Gott danken

Das zu Ende gehende Jahr war nach Auffassung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, nicht nur schlecht. „2021 mit all seiner Beschwer, mit der Dramatik einer weltweiten Pandemie, mit Kriegen, Flucht und Vertreibung, Naturkatastrophen und Hungersnöten, mit politischen Zuspitzungen und neuen Hoffnungsträgern - es war nicht nur ein Jahr großer Zumutungen, wir haben persönlich und im Miteinander manch Gutes erfahren“, sagte der Limburger Bischof am Freitag nach vorab verbreitetem Redetext in einer Predigt im Frankfurter Dom.

Frankfurt/Main - Für die erfahrenen Wohltaten dränge es Christinnen und Christen, Gott am Ende des Jahres zu danken. „Dagegen spricht nicht, wenn einem dabei Tränen der Sorge und Trauer in die Augen schießen“, sagte der katholische Bischof.

Bätzing erinnerte daran, dass sich die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Großen Zapfenstreich der Bundeswehr zu ihrem Abschied unter anderem das Kirchenlied „Großer Gott, wir loben dich“ gewünscht habe. Vermutlich habe sie das Lied aus Respekt vor ihrer familiären Herkunft aus einer evangelischen Pfarrerfamilie ausgesucht. Sie habe Gott damit aber auch ganz unbefangen zum Abschied gedankt. dpa

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