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Zugverkehr

Wegen Bahnstreiks  drohen Ausfälle und Verspätungen

Die neue Woche beginnt für Tausende Bahnfahrer und Pendler ungemütlich: Bei der Deutschen Bahn wollen Beschäftigte mit einem bundesweiten Warnstreik heute Morgen die Arbeit niederlegen.

Die neue Woche beginnt für Tausende Bahnfahrer und Pendler ungemütlich: Bei der Deutschen Bahn wollen Beschäftigte mit einem bundesweiten Warnstreik heute Morgen die Arbeit niederlegen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) rief für die Zeit von 5 bis 9 Uhr zum Ausstand auf. Es drohen Ausfälle und Verspätungen. Davon sind auch S-Bahnen betroffen. Wo genau, war gestern unklar. Ein Schwerpunkt soll in Nordrhein-Westfalen liegen.

Die Bahn erwartet, dass der Zugverkehr im ganzen Land „stark beeinträchtigt“ werden dürfte. Auch in den Stunden nach dem Warnstreik-Ende sei noch mit Störungen zu rechnen. „Die Deutsche Bahn setzt alles daran, die Auswirkungen auf ihre Kunden so gering wie möglich zu halten“, hieß es. Unter anderem sollen Fahrgast-Betreuung und Telefon-Hotlines aufgestockt werden. Für bestimmte Spartickets werde zudem die Zugbindung aufgehoben. Im Fall von Reiseabsagen wegen des Streiks sind Erstattungen von Tickets und Reservierungen geplant.

„Die DB bedauert, dass die Reisenden, darunter viele Arbeitnehmer, in der Adventszeit möglicherweise mehr Zeit und Geduld aufbringen müssen, um an ihr Ziel zu kommen“, erklärte der Konzern.

Die EVG hatte nach abgebrochenen Tarifgesprächen zu dem Warnstreik aufgerufen. Aus Gewerkschaftskreisen hieß es, die Aktionen sollten vor allem in Stellwerken und Werkstätten anlaufen. Die Gewerkschaften hatte ursprünglich 7,5 Prozent mehr Geld gefordert.

Das Unternehmen appellierte an die EVG-Führung, „an den Verhandlungstisch zurückzukehren“. Die Bahn lud die Vertreter der Gewerkschaft für Montagnachmittag zu neuen Gesprächen ein.

(dpa)

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