Eine Auszubildende im Beruf der Zerspanungsmechanikerin, steht gemeinsam mit ihrem Meister an einer Drehbank im Ausbildungszentrum der Firma ABB in Berlin.
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Eine Auszubildende im Beruf der Zerspanungsmechanikerin, steht gemeinsam mit ihrem Meister an einer Drehbank im Ausbildungszentrum der Firma ABB in Berlin.

Fachkräfte händeringend gesucht

Bedrohlicher Fachkräftemangel im Rhein-Main-Gebiet

"Die Betriebsbefragung zeigt, dass der Fachkräfteengpass in den ausgewiesenen Branchen besonders kleineren Unternehmen zu schaffen macht", sagte Regionaldirektionsleiter Frank Martin - diese machen rund drei Viertel aller offenen Stellen aus. Besonders gesucht sind demnach Fachkräfte in den Bereichen Erziehung und Unterricht sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. In der öffentlichen Verwaltung gab es hingegen kaum Engpässe.

Betrieben im Rhein-Main-Gebiet fehlt es an qualifizierten Mitarbeitern. Laut einer am Dienstag in Frankfurt vorgestellten Umfrage des Uni-Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) konnten im Herbst 2014 knapp 20 Prozent der Unternehmen offene Stellen nicht besetzen. Hochgerechnet bedeute das für die Region rund 38.000 offene Posten, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Hessen mit.

"Die Betriebsbefragung zeigt, dass der Fachkräfteengpass in den ausgewiesenen Branchen besonders kleineren Unternehmen zu schaffen macht", sagte Regionaldirektionsleiter Frank Martin - diese machen rund drei Viertel aller offenen Stellen aus. Besonders gesucht sind demnach Fachkräfte in den Bereichen Erziehung und Unterricht sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. In der öffentlichen Verwaltung gab es hingegen kaum Engpässe.

Während es den Betrieben 2007 in erster Linie an der Qualifikation der Bewerber mangelte, gab es 2014 nun außerdem zu wenig Bewerbungen.

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