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Beginn der Warnstreiks in hessischen Kitas

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Kindertagesstätte
Gummistiefel stehen in einer Kindertagesstätte. © picture alliance/dpa/Symbolbild

Mehr Anerkennung und eine bessere Bezahlung - Verdi ruft Kita-Beschäftigte zum Warnstreik auf. Hunderte gehen auf die Straße.

Frankfurt/Main - Im Tarifstreit der Sozial- und Erziehungsberufe haben am heutigen Dienstag Hunderte von Beschäftigen hessischer Kitas ihre Arbeit niedergelegt. Begleitet wurden die Warnstreiks von Kundgebungen, unter anderem in Frankfurt, Kassel, Darmstadt und Gießen. Allein in Frankfurt als Hessens größter Stadt folgten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mehr als 1000 Menschen dem Aufruf. In Kassel gingen rund 500 kommunale Beschäftigte auf die Straße. Hessenweit schätzte eine Verdi-Sprecherin die Teilnehmerzahl auf mehr als 2000.

Die Aktionen waren Teil eines bundesweiten Warnstreiks zum Internationalen Frauentag. Mit ihnen will die Gewerkschaft Verdi nach eigenen Angaben den Druck in den Verhandlungen erhöhen. Sie fordert unter anderem bessere Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und eine bessere finanzielle Anerkennung der Arbeit. Eine erste Verhandlungsrunde mit den kommunalen Arbeitgebern war Ende Februar ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Aufgerufen zu dem Warnstreik waren laut Verdi in Hessen rund 40.000 Beschäftigte. dpa

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