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Beihilfe zur Millionen-Untreue: Prozess gegen Gebäudemanager

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Gericht
Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Der Geschäftsführer einer Gebäudemanagement-Firma soll Untreue zu Lasten einer Bank ermöglicht haben - deswegen steht der 51-Jährige seit Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt. Laut Anklage soll er zwischen 2016 und 2018 in zahlreichen Fällen Scheinrechnungen an die Bank geschickt haben. Die damit zu Unrecht erhaltenen 1,6 Millionen Euro soll er zum Großteil an einen Bankmanager weitergeleitet haben.

Frankfurt/Main - Er selbst habe von dem mittlerweile verstorbenen Bankmitarbeiter rund 200.000 Euro erhalten. Tatsächliche Leistungen des Unternehmens seien in keinem Fall erbracht worden, hieß es zum Prozessauftakt. (AZ 7220 Js 211691/19)

Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklageschrift verlesen. Der 51-Jährige machte zu seiner Person und zu den Vorwürfen noch keine Angaben. Sein Verteidiger kündigte aber an, sein Mandant werde sich im Verlauf des Prozesses möglicherweise noch äußern. Das Gericht hatte zunächst nur Verhandlungstage bis Ende November terminiert. Der Vorsitzende Richter ließ aber bereits durchblicken, es könnte länger dauern. dpa

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