Bessere Vorhersagen: Millionen für Atmosphärenforschung

Die Atmosphärenforschung in Deutschland wird ausgebaut. Verteilt auf elf wissenschaftliche Einrichtungen werde eine neue Infrastruktur zur Erforschung von Feinstaubpartikeln, Wolken und Spurengasen aufgebaut, teilten die beteiligten Institute am Donnerstag mit. Damit sollen künftig bessere Vorhersagen für Luftqualität, Wetter und Klima möglich sein.

Berlin/Leipzig/Offenbach - Das Bundesforschungsministerium fördert den Aufbau der Infrastruktur in den kommenden acht Jahren mit insgesamt 86 Millionen Euro. ACTRIS-D ist der deutsche Beitrag zum EU-Forschungsinfrastruktur ACTRIS (Aerosol, Clouds and Trace Gases Research Infrastructure) mit weit über 100 Forschungseinrichtungen aus 22 Ländern.

In dem deutschen Verbund arbeiten Universitäten, Forschungseinrichtungen und Behörden zusammen, darunter auch der Deutsche Wetterdienst in Offenbach. Koordiniert wird der Verbund vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig.

Die neue Forschungsinfrastruktur könne helfen, „die Unsicherheiten in der Vorhersage des zukünftigen Klimas zu reduzieren, das Wissen über Klima-Rückkopplungsmechanismen zu verbessern sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und deren Auswirkungen auf Gesundheit und Ökosysteme zu bewerten“, teilten die Institute mit. dpa

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