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Betreiber kritisieren Pläne zu Steuerung von Ansiedlung

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Netzwerkkabel
Netzwerkkabel in einem Rechenzentrum. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Die Frankfurter Pläne, die Ansiedlung von Rechenzentren stärker zu steuern, stoßen bei den Betreibern auf Kritik. „Wir sehen das Risiko, dass das vom Magistrat beschlossene Konzept den Digital- und Wirtschaftsstandort Frankfurt langfristig spürbar schwächt“, erklärte die German Datacenter Association am Mittwoch in Frankfurt. Frankfurt sei mit aktuell 60 Rechenzentren eine der Datenhauptstädte Europas.

Frankfurt/Main - Doch es habe keinen ausreichenden Austausch über die Pläne der Stadt gegeben.

Die aktuell ausgewiesenen Gewerbeflächen, von denen nicht alle uneingeschränkt für Rechenzentren geeignet seien, würden bis etwa 2025 ausgereizt sein. Ein weiterer Ausbau sei danach in Frankfurt nur schwer machbar. „Daher erwarten wir langfristig eine zunehmende Ansiedlung neuer Rechenzentren in umliegenden Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet. Dazu zählen vor allem Offenbach, Hattersheim und Hanau“, erklärte die Vereinigung von Betreibern.

Die Stadt Frankfurt hat ein Konzept vorgelegt, nach dem sich unternehmensunabhängige Rechenzentren nur noch in bestimmten Gewerbegebieten ansiedeln dürfen. Dies soll Konkurrenz um Flächen auf Kosten von klassischer Industrie sowie Gewerbe und Handwerk verhindern. Auch den Energieverbrauch der Rechenzentren will die Kommune stärker in den Blick nehmen. dpa

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