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Statistische Landesamt

Bevölkerung wächst langsamer: Größtes Plus in Frankfurt

Die hessische Bevölkerung ist im Jahr 2017 weniger schnell als im Vorjahr gewachsen. Die Zahl der Menschen im Bundesland stieg um rund 30 000 (0,5 Prozent) auf 6,24 Millionen, wie das Statistische Landesamt

Die hessische Bevölkerung ist im Jahr 2017 weniger schnell als im Vorjahr gewachsen. Die Zahl der Menschen im Bundesland stieg um rund 30 000 (0,5 Prozent) auf 6,24 Millionen, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. 2016 sei die Bevölkerung um 0,6 Prozent gewachsen, und 2015 habe das Amt noch einen Zuwachs um etwa 82 000 Menschen verzeichnet. Den höchsten absoluten Einwohnerzuwachs hatte die Stadt Frankfurt (plus 10 464), den höchsten absoluten Verlust verbuchte der Landkreis Waldeck-Frankenberg (minus 711).

Ausschlaggebend für die Verlangsamung des Zuwachses ist die rückläufige Zahl von Flüchtlingen, wie die Experten sagten. Die Nettozuwanderung sei im Vergleich zu 2016 mit rund 34 000 Menschen deutlich geringer gewesen. Das Geburtendefizit, das sich aus der Anzahl der Geburten und der Todesfälle ergibt, habe 2017 einen Wert von 5300 erreicht. Zuvor habe der Wert bei 3300 gelegen.

Die meisten Einwanderer seien aus der Europäischen Union (71 Prozent) nach Hessen gekommen, vor allem aus Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Italien und Polen. Aus Asien sind dem Bericht zufolge 11 900 Menschen zugewandert - 2016 waren es als doppelt so viele gewesen. Aus Syrien seien 3200 (minus 4800) Menschen eingewandert und aus Afghanistan 900 (minus 5800). Aus Afrika seien 3700 Menschen gekommen, vor allem aus Eritrea und Somalia.

(dpa)

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