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Bischöfin stellt Krieg in Mittelpunkt von Osterbotschaft

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Die nordhessische Bischöfin Beate Hoffmann hat in ihrer diesjährigen Osterbotschaft das Leid der Menschen im Ukraine-Krieg in den Mittelpunkt gestellt. „Gott will das Leben und nicht den Tod“, sagte die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) in der am Donnerstag in Kassel verbreiteten Botschaft. Das Bild von Jesus am Kreuz reihe sich ein in eine Flut anderer Bilder, auf denen Menschen Gewalt erlitten.

Kassel - „Wir sehen Frauen und Kinder auf der Flucht, bombardierte Kindergärten und Krankenhäuser, Menschen in Schutzräumen und Kellern und immer wieder Verwundete und Tote.“

Besonderes Entsetzen hätten die Bilder aus dem Kiewer Vorort Butscha hervorgerufen, wo Hunderte Zivilisten getötet wurden. Angesichts dieses Grauens gebe ihr das Bild des leeren Grabes Glauben, sagte Hoffmann. „Es ist das zentrale Gegenbild zu den Massengräbern von Butscha: Jesus Christus erleidet den gewaltsamen Tod am Kreuz, doch am Ostermorgen ist sein Grab leer.“ Gott erwecke seinen Sohn zum Leben und durchbreche damit die Spirale des sinnlosen Tötens Das Bild vom leeren Grab gebe Kraft, „nicht in Feindbildern zu denken, sondern nach Wegen der Entfeindung zu suchen“. dpa

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