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Bischof Bätzing sieht „unendlich großen Veränderungsdruck“

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Ein Kruzifix
Ein Kreuz ist während der morgendlichen blauen Stunde als Silhouette zu erkennen. © Nicolas Armer/dpa/Archivbild

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, spürt im Kontakt mit den Gläubigen „unendlich großen Veränderungsdruck“. Die hohen Kirchenaustrittszahlen und der zurückgehende Gottesdienstbesuch ließen keinen Zweifel daran, dass eine Erneuerung der Kirche dringend nötig sei, sagte der Limburger Bischof am Donnerstag zum Auftakt der vierten Synodalversammlung der deutschen Katholiken in Frankfurt/Main.

Frankfurt/Main - „Die Fragen, die wir hier stellen, werden in einem großen Teil der Kirche auch gestellt“, betonte Bätzing. „Wir sind hier in Deutschland kein Sonderweg, sondern die katholische Kirche weltweit ist unterwegs.“

Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, sagte, mit dem Reformprozess Synodaler Weg wolle man der katholischen Kirche den Weg in die Zukunft öffnen. Von „Buhrufen“ dürfe man sich dabei nicht verunsichern lassen.

Kürzlich hatte der Vatikan in einer schriftlichen Stellungnahme klargestellt, dass der Synodale Weg „nicht befugt“ sei, die Leitungsstruktur und die Lehre der Kirche zu verändern. Der Synodale Weg strebt Reformen in vier Bereichen an: der Position der Frauen in der Kirche, der katholischen Sexualmoral, dem Umgang mit Macht und der priesterlichen Ehelosigkeit (Zölibat). dpa

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