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Bischof Bätzing spricht an Weihnachten über Selbstzweifel

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Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat in einer Weihnachtspredigt über Selbstzweifel gesprochen. Viele Menschen auch in privilegierten Gesellschaften wie Deutschland litten darunter, sagte der Bischof am Samstag im Limburger Dom. Er frage sich, wie es dann erst denjenigen gehen müsse, denen die Lebensgrundlagen systematisch entzogen würden.

Limburg - „Die flüchten müssen, weil Versteppung und Dürre, Fluten und andere Katastrophen ihren Lebensraum vernichten oder weil sie seit Kindertagen immer nur Krieg und Angst kennen - und dann an den Grenzen Europas auch noch benutzt werden im Kalkül eines autokratischen Machthabers.“ Damit spielte Bätzing auf die Lage der zwischen Belarus und Polen gestrandeten Flüchtlinge an. Die EU wirft dem autoritären belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko vor, gezielt Menschen aus Krisenregionen nach Minsk eingeflogen zu haben, um sie dann in die EU zu schleusen.

Weiter fragte Bätzing: „Wie kommen die mit sich selbst klar, denen man nachstellt, nur weil sie beeinträchtigt sind, eine andere Hautfarbe haben, eine andere Geschlechtsidentität, weil sie anders glauben oder einer anderen kulturellen Prägung angehören? Es ist hart, sich gegen solche Widerstände zu behaupten und sich trotzdem in guter Weise annehmen zu können.“ Der Glaube könne dabei helfen, sich selbst zu akzeptieren, sagte Bätzing. Denn nach christlicher Überzeugung dürfe sich jeder Mensch so wie er sei von Gott angenommen fühlen. dpa

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