Bistum Mainz führt Schulgeld an hessischen Schulen ein

Der Besuch von Schulen des Bistums Mainz in Hessen kostet zukünftig Schulgeld. Zunächst wird das Schulgeld für die neuen Fünftklässler des Schuljahres 2019/20 eingeführt, wie das Bistum Mainz mitteilte.

Der Besuch von Schulen des Bistums Mainz in Hessen kostet zukünftig Schulgeld. Zunächst wird das Schulgeld für die neuen Fünftklässler des Schuljahres 2019/20 eingeführt, wie das Bistum Mainz mitteilte. Ab dem Schuljahr 2020/21 gilt die Regelung dann für alle Schüler. Grund seien die finanziellen Prognosen für die Kirchensteuer. Bisher wurden die jährlich aufzuwendenden zehn Millionen Euro aus den Kirchensteuereinnahmen bestritten. „Auf Dauer sind diese Summen durch die Kirchensteuer allein nicht aufzubringen”, heißt es in einer Mitteilung des Bistums.

Erhoben werden soll nach Angaben des Bistums ein Schulgeld von monatlich 90 Euro für das erste Kind, 50 Euro für das zweite und zehn Euro für das dritte Kind. Alle weiteren Kinder seien frei. Je nach Einkommen der Eltern könne das monatliche Schulgeld auch reduziert werden. Betroffen sind die Albertus Magnus-Schule in Viernheim, die Liebfrauenschule in Bensheim, die St. Lioba-Schule in Bad Nauheim und die Marienschule in Offenbach. An den vier Schulen werden laut Bistum etwa 3400 Schüler unterrichtet.

(dpa)

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