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Bistum Mainz: Richtlinien zum Schutz gegen sexuelle Gewalt

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Bistum Mainz
Der Mainzer Dom. © Frank Rumpenhorst/dpa/Archiv

Das Bistum Mainz hat seine Richtlinien zum Schutz gegen sexuelle Gewalt fertiggestellt. Sie sollen noch in diesem Monat an Pfarreien und kirchliche Einrichtungen verschickt werden, wie das Bistum am Mittwoch mitteilte. Mit Vorlagen, Ideen und Methoden sollen die jeweiligen Verantwortlichen unterstützt werden, um Schutzkonzepte vor Ort zu erarbeiten.

Mainz - Für die Umsetzung der Konzepte seien die jeweiligen Rechtsträger verantwortlich, erklärte das Bistum.

Die Einrichtungen sollten „sichere Orte“ sein, an denen sich „Kinder, Jugendliche oder hilfsbedürftige Erwachsene entfalten dürfen, ohne Schaden zu nehmen“, sagte die zuständige Bevollmächtigte des Bistums, Stephanie Rieth, nach einem Treffen des Runden Tischs Prävention.

In diesem Gremium sind Vertreter aus den Arbeitsbereichen Jugend, Schule, Kirchenmusik, Gemeinden, Kindertagesstätten, Caritas und Orden im Bistum vertreten. Die Erstellung von institutionellen Schutzkonzepten ist den Angaben zufolge als Bündelung von Maßnahmen zur Prävention sexueller Gewalt ein verbindlicher Standard der Präventionsarbeit im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz. Ziel sei es, das Risiko sexueller Gewalt in der katholischen Kirche und ihren Einrichtungen zu verringern.

Auch im Bistum Mainz, das sich über Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz erstreckt, sind Fälle von sexueller Gewalt innerhalb der Kirche bekannt geworden. Der Abschlussbericht einer laufenden unabhängigen Untersuchung, die die Zeit von 1945 bis 2019 umfasst, soll voraussichtlich in diesem Jahr vorgelegt werden. dpa

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