BKA-Bericht: 20 Geldautomaten in Hessen gesprengt

Im vergangenen Jahr haben Kriminelle in Hessen 20 Geldautomaten gesprengt oder zu sprengen versucht. Das geht aus dem Lagebericht „Angriffe auf Geldautomaten” des Bundeskriminalamts in 

Im vergangenen Jahr haben Kriminelle in Hessen 20 Geldautomaten gesprengt oder zu sprengen versucht. Das geht aus dem Lagebericht „Angriffe auf Geldautomaten” des Bundeskriminalamts in  Wiesbaden für das vergangene Jahr hervor. Bundesweit zählten die Ermittler 318 Fälle, besonders viele davon in Nordrhein-Westfalen. Sabine Vogt vom BKA sagte am Donnerstag, in Einzelfällen seien Hunderttausende Euro erbeutet worden. Noch höher seien jedoch meist die Sachschäden. „Unsere Sorge ist, dass irgendwann auch Menschen betroffen sein werden.”

Den Ermittlern zufolge leiten die Täter in Geldautomaten meist ein Gas oder Gasgemisch in den Geldautomaten ein und zünden dieses dann. In Hessen hat es in diesem Jahr auch schon wieder einige Fälle gegeben. Zuletzt sprengten Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag einen Geldautomaten in Rodgau (Landkreis Offenbach). Das Foyer der betroffenen Bank ist seither einsturzgefährdet.

(dpa)

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