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Blumengrüße zum Valentinstag: Alternativen zur Rose

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Primelzucht
Primeln blühen in einem Gewächshaus. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Ein Blumengruß gehört für viele Verliebte zum Valentinstag am 14. Februar dazu. Die klassische rote Rose liege dabei weiterhin im Trend, doch ob es diese sein müsse, sei eine Typ- und auch kulturelle Frage, sagte Ulrike Linn, die Geschäftsführerin des hessisch-thüringischen Landesverbandes des Fachverbands Deutscher Floristen, der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt.

Frankfurt/Main - „Ich empfehle unseren Mitgliedsbetrieben, den Kunden auch Alternativen anzubieten.“ Rosen, insbesondere rote, seien im Einkauf derzeit deutlich teurer als in früheren Jahren.

Eine schöne Alternative seien bunte Frühlingsblumen, so Linn. „Das ist ja auch etwas fürs Gemüt. Nach dem langen Winter, der ja noch nicht zu Ende ist, kann man so schonmal den Frühling vorausahnen.“ Der Valentinstag ist ein umsatzstarker Tag für die Branche, wie die Geschäftsführerin weiter sagte. Es sei aber nicht so, dass damit der „Riesenreibach“ gemacht werde. Klar sei: Die Branche brauche solche Tage, weil es immer wieder Phasen mit weniger Nachfrage gebe.

Die Corona-Pandemie habe in einigen Bereichen auch positive Effekte gehabt, sagte Linn. „Das klassische Privatkundengeschäft ist gut gelaufen. Wir merken, dass der Kunde den Blumen und gerade den vom Floristen gebundenen Blumen wieder mehr Wertschätzung entgegenbringt.“ Wer viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringe, wolle eben ein schönes Zuhause. Oder es seien im Lockdown Blumengrüße an Freunde oder Verwandte geschickt worden. Gelitten hätten jene Betriebe, die auf Blumenschmuck für Veranstaltungen spezialisiert sind.

Der aufgeblühte Online-Trend mache sich auch im Blumenhandel bemerkbar, so Linn. „Das hat zu neuem Denken geführt und viele Betriebe lassen sich in dem Bereich etwas einfallen. Aber es ist auch so, dass ein richtiger großer Online-Shop aufwendig ist, das kann nicht unbedingt jedes kleines Blumengeschäft machen.“ dpa

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