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Rosen stecken am 12.07.2016 in einem Briefkasten einer Anwaltskanzlei in Stuttgart (Baden-Württemberg). Am Vortag war der 75 Jahre alte Jurist in seinem Haus erschossen. Foto: Bernd Weißbrod/dpa (zu dpa: "Ermittler untersuchen Umstände der Bluttat in Stuttgarter Kanzlei" vom 12.07.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Drama mit zwei Toten

Bluttat in Stuttgarter Kanzlei - Ehefrau alarmierte Polizei

Nach bisherigen Ermittlungen drang der 67-Jährige am Montag gegen 13.00 Uhr bewaffnet in die Kanzlei in dem Stuttgarter Villenviertel ein. Die Ehefrau des Rechtsanwalts, eine 57 Jahre alte ehemalige Opernsängerin, floh dem Vernehmen nach zu einer Nachbarin, die dann die Polizei alarmierte. Rund 300 Polizisten umzingelten und sicherten das Haus. Ein Kontakt in das Haus kam nicht zustande. Nach Stunden stürmte dann ein Spezialeinsatzkommando die Villa und fand die beiden Leichen. Bisherige Annahme der Ermittler: Der Angreifer erschoss zunächst den Anwalt, dann sich selbst.

Das Drama mit zwei Toten in der Stuttgarter Anwaltskanzlei gibt den Ermittlern weiter viele Rätsel auf. Die Suche nach einem Motiv etwa könne sich noch Tage hinziehen, eventuell sogar niemals abgeschlossen werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Fest stehe aber, dass sich der 67 Jahre alte mutmaßliche Täter aus Offenbach und der 75 Jahre alte Stuttgarter Rechtsanwalt persönlich kannten. Beide waren am Montag tot in der Kanzlei des Opfers gefunden worden, beide erschossen. Die Tatwaffe lag daneben.

Nach bisherigen Ermittlungen drang der 67-Jährige am Montag gegen 13.00 Uhr bewaffnet in die Kanzlei in dem Stuttgarter Villenviertel ein. Die Ehefrau des Rechtsanwalts, eine 57 Jahre alte ehemalige Opernsängerin, floh dem Vernehmen nach zu einer Nachbarin, die dann die Polizei alarmierte. Rund 300 Polizisten umzingelten und sicherten das Haus. Ein Kontakt in das Haus kam nicht zustande. Nach Stunden stürmte dann ein Spezialeinsatzkommando die Villa und fand die beiden Leichen. Bisherige Annahme der Ermittler: Der Angreifer erschoss zunächst den Anwalt, dann sich selbst.

Die Obduktionen am Dienstag hätten keine wesentlich neuen Erkenntnisse gebracht, hieß es bei der Polizei. Die Spurensicherungen am Haus und in der Kanzlei seien im Wesentlichen abgeschlossen. Vergleichsweise wenig sei bislang über den 67-Jährigen bekannt. Deshalb liege auch das mögliche Motiv für die Bluttat im Dunkeln. Wie es zu dem Streit kommen konnte, sei ebenso unklar wie etwa die Frage, wie er an die Pistole kam und ob er sie rechtmäßig besaß.

(dpa/lhe)

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