Bombensuche: Gießen wappnet sich für mögliche Evakuierung

Die Stadt Gießen bereitet sich wegen der Suche nach Weltkriegsbomben in der Nähe des Bahnhofs auf eine mögliche größere Evakuierungsaktion vor. Sollte bei den Bodenuntersuchungen Anfang der kommenden Woche tatsächlich ein zu entschärfender Blindgänger gefunden werden, müssten zahlreiche Menschen in einem dann noch festzulegenden Bereich für eine gewisse Zeit ihre Wohnungen verlassen, teilte die mittelhessische Stadt am Freitag mit.

Gießen - „Geschäfte müssten schließen, Kliniken und Altenheime in einem gewissen Umkreis müssten Vorkehrungen zum Schutz der Patienten treffen“, erläuterte eine Sprecherin laut Mitteilung. Sie betonte gleichzeitig: „Ob dies überhaupt so kommt und wer davon betroffen wäre, ist derzeit unklar.“ Die Stadt bitte aber die Bürger, sich für den Fall der Fälle vorzubereiten.

Das Gelände soll am kommenden Montag und Dienstag (23./24. August) genauer untersucht werden. Dort ist den Angaben nach eine große Fahrradabstellanlage geplant. Bei Voruntersuchungen seien 16 „Anomalien“ im Boden festgestellt worden, die beispielsweise auf Metall im Untergrund hindeuteten. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass dort Weltkriegsbomben liegen, schauen Experten nun genauer nach. dpa

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