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Bouffier: Befragung hat „hohes Befriedungspotenzial“

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Volker Bouffier
Volker Bouffier (CDU), Ministerpräsident von Hessen, spricht. © Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild

Mit der Mitgliederbefragung über einen Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz wird nach Einschätzung von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier wieder mehr Ruhe in die Partei kommen. „Wir haben uns ja dazu entschieden, die Mitglieder zu befragen, und die Mitglieder werden eine Entscheidung treffen. Das hat ein hohes Befriedungspotenzial“, sagte der CDU-Bundesvize der dpa in Wiesbaden.

Wiesbaden - „Auf jeden Fall ist es gut, wenn wir jetzt mal eine Entscheidung haben. Diese Situation, die uns jetzt im Grunde seit zweieinhalb Jahren beschäftigt, die ist nicht gut für eine Partei.“

In der CDU läuft aktuell eine Mitgliederbefragung über den Nachfolger des Vorsitzenden Armin Laschet. Neben dem ehemaligen Kanzleramtschef Helge Braun bewerben sich Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Bis zum (heutigen) Donnerstag können die CDU-Mitglieder online oder per Briefwahl abstimmen, am Freitag soll das Ergebnis vorgestellt werden. Die endgültige Entscheidung soll auf einem digitalen Parteitag im Januar fallen.

„Der neue Vorsitzende ist ja jetzt in einer vielfachen Weise gefordert“, sagte Bouffier. In der neuen Oppositionsrolle im Bund müssten sich Partei und Bundestagsfraktion „erst einmal sortieren“. Und das Ziel der CDU sei natürlich, wieder stärkste Partei zu werden, sagte Bouffier: „Das wird kein Spaziergang.“ dpa

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