+
Volker Bouffier (CDU), hessischer Ministerpräsident, zwischen CDU-Wahl-Plakaten. 

Bouffier dankt Soldaten für Mali-Einsatz: Absturz ungeklärt

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat am Dienstag den Soldaten des Kampfhubschrauberregiments 36 für ihren Einsatz im westafrikanischen Mali gedankt.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat am Dienstag den Soldaten des Kampfhubschrauberregiments 36 für ihren Einsatz im westafrikanischen Mali gedankt. „Wir wissen um das, was sie leisten”, sagte er bei einem Appell anlässlich der Rückkehr der Soldaten ins nordhessische Fritzlar. Dort verlieh Bouffier dem Regiment das Fahnenband des Landes. Es drücke die Verbundenheit mit der Einheit aus, die im vergangenen Jahr beim Absturz eines „Tiger”-Kampfhubschraubers in Mali zwei Soldaten verloren hatte. Die Heeresflieger hatten mit insgesamt 363 hessischen Soldaten und vier Kampfhubschraubern 15 Monate lang an der UN-Mission Minusma teilgenommen.

Ein 33-jähriger Major und ein 47-jähriger Stabshauptmann aus Fritzlar starben dabei in ihrem Kampfhubschrauber. Die Absturz-Ursache ist bis heute unklar. Laut Verteidigungsministerium haben aber weder extremes Klima noch feindlicher Beschuss zu dem tödlichen Unfall geführt. In einem Zwischenbericht ist von einer „Abweichung im Steuerverhalten” die Rede, die weiter untersucht werde müsse. „Der Abschlussbericht wird voraussichtlich noch vor Ende 2018 dem Bundesministerium der Verteidigung vorgelegt werden”, sagte ein Sprecher des Luftfahrtamts der Bundeswehr.

(dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare