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Bouffier erinnert an Attacke auf Volkmarser Rosenmontagszug

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Volker Bouffier
Volker Bouffier (CDU) spricht im Hessischen Landtag. © Sebastian Christoph Gollnow/dpa/Archivbild

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat an die Autoattacke auf den Rosenmontagszug von Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) vor zwei Jahren erinnert. Am 24. Februar 2020 war ein heute 31-Jähriger vorsätzlich mit einem Auto in den Karnevalsumzug in der nordhessischen Kleinstadt gefahren und hatte dabei mindestens 88 Menschen, darunter 26 Kinder, teilweise schwer verletzt.

Wiesbaden - Das Landgericht Kassel hat den Deutschen inzwischen unter anderem wegen 89-fachen Mordversuchs zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

In Gedanken sei er bei allen betroffenen Familien und wünsche ihnen von Herzen, dass sie weiterhin mit Zuversicht in die Zukunft blicken und wieder Freude am Leben haben können, teilte Bouffier am Mittwoch mit. „Was vor zwei Jahren in Volkmarsen passiert ist, war ein riesengroßer Schock für uns alle und ein Einschnitt für diejenigen, die direkt vor Ort waren.“

Wie die Betroffenen und deren Angehörige dieses Erlebnis gemeinschaftlich verarbeiteten, sei beispiellos. „Ich habe großen Respekt davor, wie die Menschen in Volkmarsen nach der Trauer, Wut und Fassungslosigkeit einen Weg für sich gefunden haben, um mit dieser abscheulichen Tat umzugehen“, sagte der Ministerpräsident. Auch wenn die seelischen Wunden nach zwei Jahren nicht verschwunden seien, freue er sich, dass nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern ganz Volkmarsen positiv in die Zukunft blicke.

„Wir als Landesregierung werden weiterhin an der Seite der Menschen bleiben“, betonte Bouffier. Er kündigte zudem an, sich im März mit Opfern, Betroffenen und Vertretern der Stadt zu treffen, um zu erfahren, wo und wie das Land möglicherweise - über die bisherigen Unterstützungsangebote hinaus - helfen könne. dpa

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