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Bouffier spricht Menschen in Neujahrsansprache Mut zu

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Volker Bouffier
Volker Bouffier (CDU) im hessischen Landtag. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat den Menschen in Hessen in seiner Neujahrsansprache Mut und Zuversicht für das Jahr 2022 zugesprochen. „Mit Zusammenhalt, Tatkraft und Engagement wird es uns gemeinsam gelingen, die Corona-Pandemie hinter uns zu lassen“, sagte der Regierungschef am Freitag in Wiesbaden.

Wiesbaden - Er wisse, dass auch in diesem Jahr die Menschen ein ungewohntes Silvester verbringen müssten. „Mir ist klar, dass die Corona-Maßnahmen teilweise erhebliche Auswirkungen auf Ihr Leben und Ihren Alltag haben. Doch ich bitte um Ihr Verständnis.“ Die Regeln seien nötig, um die Menschen im Land zu schützen, betonte Bouffier.

Wegen der Virusmutationen sei es im Jahr 2021 entgegen aller Hoffnungen nicht gelungen, die Corona-Pandemie zu besiegen. Es gebe allen Anlass zur Vorsicht, jedoch keinen Grund zur Panik. „Wir können nicht voraussagen, wie sich das Virus weiter entwickeln wird, doch wir haben mittlerweile gut funktionierende Schutzmaßnahmen wie das Testen und natürlich die Impfung“, erklärte der Ministerpräsident.

Die vollständige Impfung sei der beste Weg aus der Pandemie. „Ich bitte Sie: Nehmen Sie Corona ernst und lassen Sie sich impfen“, appellierte der Regierungschef an die hessische Bevölkerung. Bouffier bedankte sich in seiner Neujahrsansprache besonders bei den Ärzten und dem Pflegepersonal. Sie hätten in Zeiten größter Krise unter teilweise sehr schweren Bedingungen unermüdlich Patienten und Patientinnen betreut und dafür gesorgt, das Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten.

Höchste Wertschätzung und Dank verdienten auch die Menschen, die „nicht nur heute am Silvesterabend, sondern an allen 365 Tagen im Jahr für unsere Sicherheit im Einsatz sind“, sagte der CDU-Politiker und nannte die Bediensteten der Polizei, der Feuerwehr und vieler weiterer Hilfsorganisationen. Bouffier bedankte sich auch bei den Soldaten für ihren Einsatz sowie den vielen Ehrenamtlichen im Land.

Auch künftig solle Hessen ein Land sein, in dem die Menschen zusammenstünden, betonte der Ministerpräsident. „Ein Land, in dem nicht Hass und Hetze, sondern Respekt, Toleranz und Hilfsbereitschaft das Miteinander prägen.“ Die Nachkriegsgeneration habe gezeigt, dass auch größte Herausforderungen unter schwersten Bedingungen mit gemeinschaftlichem Einsatz gemeistert werden können. „Ich wünsche mir, dass uns dies auch in aktueller Zeit der Krise gelingen wird.“ dpa

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