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Braun will kollektive Führung: Auch andere „glänzen lassen“

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Helge Braun
Helge Braun (CDU) bei einer Veranstaltung. © Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun, strebt einen kollektiven Führungsstil im Fall seiner Wahl zum CDU-Vorsitzenden an. „Ich glaube, dass es traditionell häufig als Stärke empfunden wurde, wenn man versucht hat, allein zu führen“, sagte Braun der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er selbst habe eine andere Vorstellung von Führung.

Berlin - „Wenn die CDU eine Volkspartei sein will, die konservative Themen, soziale Themen, emotionale Wärme, Frauen und Männer, Ost und West abbilden will, dann ist die Vorstellung, dass das durch eine Person gelingt, überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Dann braucht es die Führungsstärke zu sagen: Ich kann andere auch sehr gut glänzen lassen“, betonte Braun.

Neben Braun bewerben sich Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen um die Nachfolge von CDU-Chef Armin Laschet. Am Samstagabend wollten sich die drei CDU-Politiker bei der Jungen Union in einem „Pitch“ den Fragen des Parteinachwuchses stellen. Der neue CDU-Chef soll nach einer für Dezember geplanten Befragung der rund 400.000 CDU-Mitglieder im Januar auf einem digitalen Parteitag gewählt werden. dpa

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