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Buchhandel beklagt Umsatzrückgang: Messe ab nächster Woche

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Eine Mitarbeiterin sortiert in Buchhandlung Bücher in Regale ein. © Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Vor dem Beginn der Frankfurter Buchmesse blicken Verlage und Buchhandel mit Sorge auf Herbst und Winter. Der September sei der fünfte Monat mit Umsatzrückgängen in Folge gewesen, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels im Vorfeld der Messe in Frankfurt mit. Die weltgrößte Buchmesse wird am Dienstag (18.10.) eröffnet.

Frankfurt/Main - In den ersten neun Monaten lag der Buchmarkt - über alle Vertriebswege hinweg - mit 1,4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum vor Corona liegt er 2,0 Prozent zurück. Noch schlechter ist die Lage bei Buchhandlungen vor Ort: Der stationäre Sortimentsbuchhandel machte in den ersten neun Monaten 2022 im Vergleich zur Zeit vor Corona 8,7 Prozent weniger Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahr legte er allerdings um 7,3 Prozent zu, was vor allem an den Ladenschließungen im Vorjahr liegt.

Sorgen bereiten dem Börsenverein auch andere Aspekte, etwa steigende Energiekosten oder der spürbare Papiermangel, wie Börsenvereins-Vorsteherin Karin Schmidt-Friderichs im September der dpa sagte. Ohne Unterstützung seien manche Buchhandlungen und Verlage in existenzieller Gefahr.

Die Frankfurter Buchmesse darf - nach zwei Jahren mit pandemiebedingten Einschränkungen - diesmal wieder ohne größere Auflagen stattfinden. Angemeldet sind nach Angaben der Buchmesse rund 4000 Aussteller aus 95 Ländern. Der Vorverkauf laufe gut, sagte eine Sprecherin, ohne Zahlen zu nennen. Ehrengast ist Spanien, dessen Königspaar die Messe am kommenden Dienstag eröffnen wird. dpa

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