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Bürgschaftsbank: Zweithöchstes Ergebnis ihrer Geschichte

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Nach der Rekordsumme im Corona-Krisenjahr 2020 ist das Fördervolumen der Bürgschaftsbank Hessen im vergangenen Jahr wieder gesunken. Dennoch sicherte das Institut mit Sitz in Wiesbaden auch im zweiten Jahr der Pandemie zahlreiche Investitionen von Kleinunternehmern und Mittelständlern im Land ab. Es gewährte nach Mitteilung vom Dienstag Bürgschaften und Garantien in einer Gesamthöhe von 76 (Vorjahr:

Wiesbaden - 87) Millionen Euro. So seien Investitionen von 189 (211) Millionen Euro ermöglicht worden.

„Nach dem Ausnahmejahr 2020, das uns alle sehr gefordert hat, sind wir mit dem Jahr 2021 sehr zufrieden - schließlich haben wir unter erschwerten Bedingungen das zweithöchste Ergebnis unserer über 65-jährigen Geschichte geschafft“, bilanzierte Co-Geschäftsführer Sven Volkert.

Mit der Sicherheit der Förderbank im Rücken werden Bankfinanzierungen für Unternehmen tendenziell günstiger, wobei das Zinsniveau allgemein seit Jahren vergleichsweise niedrig ist. Insgesamt unterstützte die von Kammern, Verbänden und Banken getragene Bürgschaftsbank den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 216 (Vorjahr: 261) Vorhaben hessischer Unternehmen. So seien knapp 3000 (3491) Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert worden.

Die befürchtete Insolvenzwelle ist bislang ausgeblieben. Die Bürgschaftsbank rechnet in diesem Jahr mit einem moderaten Anstieg von Ausfällen im Vergleich zum Mehrjahresdurchschnitt. Darauf sei das Institut sehr gut vorbereitet, versicherte Co-Geschäftsführer Michael Schwarz: „Teil unseres Geschäftsmodells ist es ja, für eingegangene Bürgschaften und Garantien auch einzustehen, wenn es erforderlich wird.“ dpa

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