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BUND will Waldrodung zur Erweiterung von K+S-Halde stoppen

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Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) will die Rodung von 17,63 Hektar Wald zur Erweiterung der Halde Hattorf des Bergbaukonzerns K+S stoppen. Der Naturschutzverband legte nach eigenen Angaben vom Samstag einen entsprechenden Antrag beim Verwaltungsgerichtshof Kassel ein. „Der Wald soll fallen, obwohl die Haldenerweiterung noch nicht genehmigt ist.

Kassel - Das wollen wir verhindern“, sagte der Vorsitzende des BUND Hessen, Jörg Nitsch.

Der Verband kritisierte, K+S habe bereits zum dritten Mal eine Vorab-Genehmigung für Rodungen zur Erweiterung der Halde Hattorf erhalten. Der BUND bestreitet die vom Regierungspräsidium auch im aktuellen Fall angegebene Begründung einer besonderen Dringlichkeit der Rodung. Üblicherweise erfolgten Waldrodungen erst, wenn ein Vorhaben tatsächlich genehmigt worden sei, argumentierte der Naturschutzverband. dpa

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