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Bundespolizei fängt mutmaßliche Rechtsextremistin ab

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Das Wort "Polizei" steht auf einem Einsatzwagen. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Die Bundespolizei hat am Flughafen Frankfurt eine mutmaßliche Rechtsextremistin an der Einreise gehindert. Im Gepäck der 19-Jährigen fanden die Ermittler unter anderem eine Hakenkreuzflagge sowie eine spanische Ausgabe des Buchs „Mein Kampf“, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte. Der Vorfall war demnach bereits am Dienstag. Gegen die Frau werde wegen des Verdachts der Verbreitung von Propagandamitteln sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen ermittelt.

Frankfurt/Main - Aufgrund der bisherigen Ermittlungen sei nicht auszuschließen, dass die Frau in Deutschland eine Teilnahme an Veranstaltungen aus dem rechtsextremistischen Spektrum plante. In ihrer Vernehmung habe sie die Vorwürfe bestritten und angegeben, die Gegenstände aus persönlichem Interesse an deutscher Geschichte und aufgrund ihres Studiums der Geschichtswissenschaften mitzuführen. Die Bundespolizei wies die Frau nach Spanien zurück. dpa

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