Bundeswehr verlegt Kampfhubschrauber aus Fritzlar nach Mali

Die Bundeswehr schickt ihre ersten Kampfhubschrauber in den gefährlichen Einsatz nach Mali. Zwei „Tiger”-Hubschrauber wurden am Donnerstag im nordhessischen Fritzlar auf zwei Lastwagen verladen, wie die Bundeswehr mitteilte.

Die Bundeswehr schickt ihre ersten Kampfhubschrauber in den gefährlichen Einsatz nach Mali. Zwei „Tiger”-Hubschrauber wurden am Donnerstag im nordhessischen Fritzlar auf zwei Lastwagen verladen, wie die Bundeswehr mitteilte. Vom Flughafen Leipzig aus sollen sie am 20. März nach Mali geflogen werden. Dort sollen sie Konvois beschützen und aufklären.

Die UN-Mission Minusma gilt als bislang gefährlichster Einsatz der Bundeswehr. Gruppierungen wie Al-Kaida terrorisieren den Norden des westafrikanischen Lands schon lange. Der Bundestag hatte Ende Januar eine Ausweitung des Mandats beschlossen. Bis zu 1000 Soldaten sollen demnach mit Hubschraubern und Drohnen bei der Umsetzung des Friedensabkommens helfen. Momentan sind 800 Bundeswehr-Soldaten in Mali im Einsatz.

Zwei weitere „Tiger”-Kampfhubschrauber sollen kommende Woche verlegt werden. Außerdem sind bereits vier NH90-Transporthubschrauber vor Ort, um etwa Verwundete zu retten.

(dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare