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Corona in Hessen: Erster Kreis unterschreitet Inzidenz von 50 – Kanzlerin Merkel will Lockdown verlängern

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Die 7-Tage-Inzidenz geht hessenweit zurück, allerdings gibt es erneut fast 50 neue Corona-Todesfälle. Angela Merkel setzt auf eine Verlängerung des Lockdowns. Die aktuelle Lage im News-Ticker.

  • In Hessen sind die Corona*-Impfungen angelaufen. In den ersten beiden Terminbuchungsrunden kam es wegen hohen Interesses zu größeren Störungen.
  • Die Werte der 7-Tage-Inzidenz liegen in vier Landkreisen in Hessen noch immer über 100.
  • Seit dem 09.02. sind alle 28 Impfzentren in Hessen offen. Weiterhin sind nur Angehörige der Gruppe mit der höchsten Priorität berechtigt, sich impfen zu lassen.

+++ 18.15 Uhr: Unter hohem Erwartungsdruck wegen vielerorts sinkender Infektionszahlen ringen Bund und Länder am Mittwoch um mögliche erste Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Vor Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch zeichnete sich aber zunächst eine weitere Verlängerung des vorerst bis 14. Februar vereinbarten Lockdowns ab. Merkel mahnte erneut zur Vorsicht und wandte sich gegen Lockerungen vor dem 1. März.

Doch unter den Ländern gibt es jetzt konkrete Pläne, Kitas und Schulen bereits ab kommender Woche schrittweise wieder zu öffnen. Auch aus der Bundestags-Opposition und der Wirtschaft kommen Forderungen nach Stufenplänen für baldige Lockerungen. Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow hat außerdem einen bundesweiten Stufenplan vorgelegt, wie Schulen und Kitas wieder öffnen könnten. Auch von der FDP gibt es ein Stufenmodell.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz. Am Donnerstag (11.02.2021) will sie die Ergebnisse des nächsten Bund-Länger-Gipfels bekannt geben.

Corona in Hessen: Erster Kreis unterschreitet Inzidenz von 50

+++ 15.30 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte vermeldet. In den vergangenen 24 Stunden wurden landesweit 204 Neuinfektionen entdeckt (Stand 09.02.2021, 00.00 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Hessen auf 177.331. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Coronavirus gestorben sind, erhöhte sich um 47 auf jetzt 5.229. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hessenweit aktuell bei 76,9, das ist etwas niedriger als am Montag (80,2).

Mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg hat der erste Kreis in Hessen die von Bund und Land als Ziel ausgegebene Inzidenz von 50 unterschritten (49,9). Sieben weitere Kreise liegen nur noch knapp über dieser Marke. Die meisten neuen Todesfälle hat der Landkreis Bergstraße zu beklagen (7). Im Main-Kinzig-Kreis gab es sechs weitere Tote.

  • Landkreis Bergstraße: 1 Neuinfektionen, 7 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 113,9
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg: 9 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 56,0
  • Landkreis Fulda: 12 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 134,1
  • Landkreis Gießen: 7 Neuinfektionen, 5 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 84,2
  • Landkreis Groß-Gerau: 15 Neuinfektionen, 5 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 69,2
  • Landkreis Hersfeld-Rotenburg: 11 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 113,6
  • Hochtaunuskreis: 3 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 51,0
  • Landkreis Kassel: 1 Neuinfektion, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 61,3
  • Lahn-Dill-Kreis: 4 Neuinfektion, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 125,5
  • Landkreis Limburg-Weilburg: 1 Neuinfektion, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 67,4
  • Main-Kinzig-Kreis: 38 Neuinfektionen, 6 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 86,4
  • Main-Taunus-Kreis: 0 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 50,3
  • Landkreis Marburg-Biedenkopf: 2 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 56,0
  • Odenwaldkreis: 1 Neuinfektion, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 89,0
  • Landkreis Offenbach: 14 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 80,6
  • Rheingau-Taunus-Kreis: 4 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 52,9
  • Schwalm-Eder-Kreis: 2 Neuinfektionen, 4 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 96,8
  • Vogelsbergkreis: 1 Neuinfektion, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 67,2
  • Landkreis Waldeck-Frankenberg: 0 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 49,9
  • Werra-Meißner-Kreis: 17 Neuinfektionen, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 85,7
  • Wetteraukreis: 11 Neuinfektionen, 5 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 96,8
  • Stadt Darmstadt: 17 Neuinfektionen, 1 neuer Todesfall, 7-Tage-Inzidenz bei 58,8
  • Stadt Frankfurt: 14 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 68,3
  • Stadt Kassel: 1 Neuinfektion, 0 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 56,5
  • Stadt Offenbach: 1 Neuinfektion, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 55,9
  • Stadt Wiesbaden: 8 Neuinfektionen, 2 neue Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz bei 76,5
  • Immer wieder kommt es aufgrund von Meldeverzögerungen dazu, dass das Sozialministerium andere Zahlen veröffentlicht als die Kreise und Städte. Aktueller sind grundsätzlich die Daten der Gesundheitsämter vor Ort. Negative Fallzahlen können auf falsch positive Corona-Schnelltests zurückgehen.

Corona-Testmobil ist in Hessen unterwegs

+++ 13:30 Uhr: Um bei einem lokalen Corona-Ausbruch schnell und effektiv testen zu können, soll in Hessen künftig ein Corona-Testmobil unterwegs sein. Im Labor des umgebauten Wohnmobils könnten Schnelltests mit besonders hoher Sensitivität gemacht und innerhalb kurzer Zeit ausgewertet werden, teilten die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen und Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag (09.02.2021) in Wiesbaden mit.

Die Alten- und Pflegeheime sollen nach einem Besuch des Testmobils im Normalfall einen exakten Überblick über den Infektionsstatus von Bewohnern und Pflegepersonal haben, erklärte KV-Vorstand Frank Dastych. Gleichzeitig blieben die Einrichtungen in der Regel arbeitsfähig und die Bewohner könnten maximal geschützt werden. Das Mobil kann auch nach einem Corona-Ausbruch an einer Schule oder Kita in Hessen eingesetzt werden.

Ein mobiles Testlabor der KV Hessen zur Durchführung von Corona-Tests - Mit dem Mini-Labor sollen Schnelltests bei lokalen Corona-Ausbrüchen direkt vor Ort möglich gemacht werden.

„Erhebliche Verbreitung“ der Corona-Mutationen – Altenheime und Kita in Hessen betroffen

+++ 10.40 Uhr: Die veränderten Corona-Varianten breiten sich in Hessen immer weiter aus*. Mittlerweile wurden auch in mehreren Altenheimen und einer Frankfurter Kita verschiedene Mutanten nachgewiesen. Bei insgesamt sechs Prozent der Infizierten in 13 von 16 Bundesländern in Deutschland wurde die Mutante aus Großbritannien bereits nachgewiesen. So ist die britische Variante jetzt auch im Wetteraukreis angekommen. Bei Stichproben, teilte der Landkreis am Montag (09.02.2021) mit, sei sie in zwei Altenheimen in Gedern und Wöllstadt nachgewiesen worden. „Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Mutation bereits eine erhebliche Verbreitung gefunden hat“, sagt Amtsarzt Reinhold Merbs.

Im Kreis Darmstadt-Dieburg seien bislang zwei Menschen nachweislich mit der britischen Mutante infiziert und isoliert. Im Odenwaldkreis wurden bislang in sechs Fällen drei verschiedene Mutationen festgestellt. Kritische Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Pflegeheime oder das Krankenhaus seien hier aber nicht betroffen, teilte ein Sprecher der Kreisverwaltung mit. Im Kreis Bergstraße sind seit Ende Januar bereits 14 Fälle der britischen Mutante nachgewiesen worden, hier auch in zwei Kitas und zwei Schulen, die daraufhin in Quarantäne geschickt wurden.

Corona in Hessen: Mutationen auf dem Vormarsch

Mit den Wetterauer Fällen und denen in Südhessen wächst die Liste der hessischen Regionen, in denen sich die Varianten ausbreiten. Auch Frankfurt ist durch den Flughafen stark betroffen. Vor wenigen Tagen hatte es hier auch einen Ausbruch in einer Kita gegeben, der offenbar mit der britischen Corona-Variante zusammenhängt.

Corona-Mutationen breiten sich in Hessen aus. (Archivfoto)

Corona-Pandemie: Das RKI veröffentlicht die aktuellen Zahlen für Hessen

Update von Dienstag, 09.02.2021, 06.55 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat innerhalb der letzten 24 Stunden 203 Corona-Neuinfektionen (Stand 09.02.2021, 0 Uhr) und 47 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen registriert. Der Wert der 7-Tage-Inzidenz geht erneut leicht zurück und liegt am Dienstag in Hessen bei 77.

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Fulda ist auch am Dienstag (09.02.2021) wieder deutlich gesunken. Dennoch weist der Kreis in Hessen weiterhin die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche auf. Die Inzidenz sinkt hier von 146,5 (Montag) auf 134. Es folgen der Lahn-Dill-Kreis mit einem Wert von 125,5 und der Kreis Bergstraße mit 113,9. Auch der Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt mit 113,5 noch deutlich über 100. Den niedrigsten Inzidenzwert - bereits unter der Marke von 50 - hat aktuell der Kreis Waldeck-Frankenberg (49,9). Und auch in den Kreisen Main-Taunus (50,3) und Hochtaunus (51,1) liegt der Wert jeweils nur noch knapp über 50. Auch in Frankfurt hält sich die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 - der Wert liegt hier am Dienstag bei 67,3.

Corona in Hessen: 22 Impfzentren öffnen heute

Nach dem Start in sechs lokalen Impfzentren im Januar soll ab heute in ganz Hessen in insgesamt 28 Zentren mit der Immunisierung der Menschen gegen das Coronavirus begonnen werden. Das wird vielen der Über-80-Jährigen vor allem die Anreise zur Impfung* erleichtern, da sie nicht mehr über teilweise viele Kilometer in die Großstädte reisen müssen. Nach wie vor mangelt es allerdings an Impfstoff, daher kann in den hessischen Corona-Impfzentren* nicht in voller Auslastung geimpft werden.

Laut Innenministerium kommen derzeit bis zu 300.000 Frauen und Männer für einen Impftermin infrage. 160.000 Menschen in Hessen haben bereits eine Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten. Mittlerweile können für die Corona-Impfung in Hessen über das Internetportal und die Telefon-Hotline auch gemeinsame Termine für Paare gebucht werden. Das ist gerade für ältere Menschen ein wichtiger Schritt. Konkret kann nun ein Paar in einem Buchungsvorgang zwei Impftermine in einem Zeitraum von 30 Minuten erhalten. Das war zunächst technisch nicht möglich.

Corona in Hessen: Das RKI hat die aktuellen Fallzahlen veröffentlich.t (Archivfoto)

Corona in Hessen: Skandal um Impfstoff - Klinikleiter nutzen Dosen des Serums für sich selbst

+++ 19.11 Uhr: Zwei Klinikleiter der Werner-Wicker-Klinik in Bad Wildungen sollen Corona-Impfstoff für sich genutzt haben, ohne die Impfreihenfolge zu beachten. Kliniksprecherin Julia Gäck bestätigte den Vorwurf: „Diesen Vorfall bedauern wir zutiefst. Das entspricht auf keinen Fall der Art und Weise unseres Umgangs und des Leitbildes.“ Die beiden Klinikleiter sollen Dosen mit dem Serum dem Personal vorenthalten und für sich genutzt haben. Beide wurden nach Bekanntwerden dieser Vorwürfe von ihrer Arbeit frei gestellt, wie die „HNA“ berichtet.

Unterdessen wurde bekannt, dass die erstmals in Großbritannien nachgewiesene Mutation des Coronavirus im Main-Taunus-Kreis die Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle lahmgelegt hat. Wie ein Sprecher des Kreises am Montag in Hofheim mitteilte, wurde die als besonders ansteckend geltende Variante bei zwei infizierten Mitarbeitern nachgewiesen. Das Straßenverkehrsamt und die zugehörige Kfz-Zulassung wurden daraufhin bis mindestens Ende der Woche für den Besucherverkehr geschlossen. 

Am Freitag war bei 15 Mitarbeitern des Amtes eine Covid-19-Infektion diagnostiziert worden. Elf weitere Mitarbeiter kamen als Kontaktpersonen in Quarantäne. Die britische Mutation war in der vergangenen Woche im Main-Taunus-Kreis in zwei Fällen aufgetreten. Sie gilt als ansteckender - aber nicht gefährlicher - als das ursprüngliche Virus.

Corona in Hessen: Ministerium meldet aktuelle Fallzahlen

+++ 14.27 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit gab es in Hessen in den vergangenen 24 Stunden 196 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit haben sich nun insgesamt 177.127 Menschen mit dem Virus infiziert. 17 weitere Menschen sind nach einer Covid-19-Erkrankung verstorben (Stand 0808.2021, 0 Uhr). Damit sind in Hessen insgesamt 5.182 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz in Hessen liegt nun bei 80,2.

Die meisten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden hat der Landkreis Offenbach zu verzeichnen (37). Die meisten neuen Todesfälle gab es im Wetteraukreis (4). Weiterhin weisen vier Kreise eine dreistellige 7-Tage-Inzidenz auf. Die höchste Inzidenz in Hessen hat der Landkreis Fulda mit 146,6. Der Wetteraukreis liegt mit einem Inzidenzwert von 99,4 nur noch knapp unter der Marke von 100.

Impfungen gegen Corona in Hessen: Frankfurts OB Feldmann frustriert über Lieferengpässe

+++ 09.39 Uhr: Am Dienstag (09.02.2021) sollen 22 weitere Impfzentren in Hessen öffnen. Ab dann wird in allen 28 Einrichtungen im Bundesland geimpft, zurzeit allerdings nur Menschen in der höchsten Priorisierungsgruppe. Dazu gehören Menschen über 80 sowie Pflegekräfte. Bis zu 300.000 Menschen verbleiben in dieser Gruppe, die noch keine Erstimpfung erhalten haben.

Die ab morgen offenen Impfzentren sind in Fritzlar, Bad Homburg, Calden, Pfungstadt, Reinheim, Rotenburg an der Fulda, Heusenstamm, Korbach, Offenbach, Hanau, Gelnhausen, Eschwege, Alsfeld, Erbach, Eltville, Marburg, Bensheim, Groß-Gerau, Hattersheim, Limburg-Dietkirchen, Lahnau und Büdingen. Für eine Impfung anmelden können sich Berechtigte über die Hotline 116 117 oder online unter impfterminservice.de. Auch mobile Impfteams sollen weiter in Alten- und Pflegeheimen Schutzimpfungen anbieten und durchführen. Ministerpräsident Volker Bouffier bremste allerdings bereits Anfang Februar hohe Erwartungen im Zusammenhang mit der Impfkampagne: „Wir werden die nächsten sechs bis zehn Wochen weiterhin eine Mangelverwaltung haben und nicht so viel Impfstoff bekommen, wie wir gern hätten“, so Bouffier laut dpa.

Dass der Impfstoff gegen das Coronavirus im Moment noch so knapp ist, ärgert auch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Verbessere sich die Lage nicht zügig, drohe der Frust in der Bevölkerung größer zu werden, so Feldmann der „Bild“-Zeitung zufolge. „Ich kann den Frust der Leute verstehen. Wir Kommunal-Vertreter sind auch frustriert“, sagte Feldmann weiter.

Corona in Hessen: RKI meldet die aktuellen Zahlen, neuer Impfstoff eingetroffen

Update vom Montag, 08.02.2021, 7.24 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seit Sonntag (7.2.2021) 196 Corona-Neuinfektionen und 17 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen registriert. Der Wert der 7-Tage-Inzidenz für Hessen liegt demzufolge bei 80,2.

Trotz sinkender Tendenz stellt nach wie vor der Landkreis Fulda mit 146,5 den höchsten Inzidenzwert aller hessischen Städte und Landkreise. Es folgen der Lahn-Dill-Kreis mit einem Wert von 127,9 und der Kreis Bergstraße mit 120,2. Auch der Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt mit 11,0 noch im dreistelligen Bereich. Den niedrigsten Inzidenzwert hat aktuell der Hochtaunuskreis mit 52,3. Auch in den Kreisen Waldeck-Frankenberg (52,4), Rheingau-Taunus (53,4) und im Main-Taunus-Kreis (54,1) liegt der Wert jeweils nur knapp über 50.

Jens Spahn rechnet im Sommer mit Corona-Impfstoff für Kinder, Mediziner drosselt Erwartungen

+++ 16.15 Uhr: Der Mediziner Fred Zepp bremst mit einer Prognose zum Impfstoff für Kinder Erwartungen, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kürzlich geschürt hat. Zepp, Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Mainz und Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO), schätzt laut „tagesschau.de“, die ersten Kinder könnten „frühestens Ende des Jahres, eher Anfang nächsten Jahres“ geimpft werden. Spahn dagegen prognostizierte jüngst, ein Impfstoff für Menschen unter 16 Jahren könne bis zum Sommer zur Verfügung stehen.

Eine junge Frau erhält als Test-Impfling bei einem Probelauf eines Corona-Impfzentrums eine fingierte Impfung. (Symbolbild)

Die drei bereits in der EU zugelassenen Impfstoffe der Firmen Biontech/Pfizer, AstraZeneca und Moderna sind für Kinder nicht geeignet: Das Biontech-Vakzin darf Menschen ab dem 16. Lebensjahr verabreicht werden, die anderen beiden Seren sind für Minderjährige gar nicht freigegeben. Biontech möchte nun mit Tests herausfinden, ob Menschen zwischen 0 und 15 Jahren ebenfalls einen Immunschutz gegen das Coronavirus aufbauen, impft man sie mit dem mRNA-basierten Impfstoff. Der dpa zufolge plant auch AstraZeneca in den kommenden Monaten Studien zur Wirksamkeit, erhoben werden sollen dabei Daten für 6- bis 18-Jährige. Laut Gesundheitsminister Spahn arbeite noch ein drittes Unternehmen an einem Impfstoff speziell für Kinder und Jugendliche.

Corona in Hessen: Vier Landkreise im dreistelligen Bereich – Aktuelle Fallzahlen

+++ 15.10 Uhr: 793 neue Infektionen mit Corona und 17 Todesfälle in Folge einer Corona-Erkrankung sind seit dem Samstag (06.02.2021) in Hessen registriert worden. Das geht aus dem täglichen Bulletin des Hessisches Ministerium für Soziales und Integration hervor. Demnach ist die Zahl der Infizierten in Hessen auf 176.931 Personen gestiegen, für 5.165 Menschen ist die Virusinfektion tödlich geendet. Die Inzidenz in Hessen liegt am Sonntag (07.02.2021) bei 80,7 (Vortag: 81,1) auf einem nahezu unveränderten Niveau.

Die höchste Inzidenz in Hessen weist weiterhin der Kreis Fulda mit 152,9 auf (Vortag: 163,7). Außerdem liegen noch der Lahn-Dill-Kreis (127,8), der Kreis Hersfeld-Rotenburg (121,0) und der Kreis Bergstraße (121,7) im dreistelligen Bereich. Die Inzidenz im Odenwaldkreis ist derweil unter die Grenze von 100,0 gefallen und liegt nun bei 92,1 (Vortag: 104,5).

Frankfurt meldet zahlreiche neue Corona-Fälle

Mit 85 Neuinfektionen hat die Stadt Frankfurt laut den Angaben des Hessisches Ministerium für Soziales und Integration am Sonntag (07.02.2021) den Höchstwert in Hessen zu verzeichnen. Der Wetteraukreis folgt mit 68 neu registrierten Corona-Erkrankungen. Auch bei den Todesfällen verzeichnet Frankfurt mit zehn Menschen den höchsten Wert, im Kreis Offenbach wurden am Samstag (06.02.2021) vier Todesfälle beklagt.

Für den Hochtaunuskreis meldet das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die niedrigste Inzidenz in Hessen mit 49,8. Es ist der einzige Landkreis in Hessen, der unter der Grenze von 50 liegt. Im Main-Taunus-Kreis, Kreis Waldeck-Frankenberg und im Werra-Meißner-Kreis sind am Samstag weder Neuinfektionen mit Corona noch Todesfälle gemeldet worden. Allerdings kann dies auch auf die verzögerten Meldungen der Landkreise an das Ministerium am Wochenende zurückgeführt werden.

Corona in Hessen: Fulda weiter mit höchster Inzidenz

+++ Sonntag, 07.02.2021, 9.14 Uhr: 17 weitere Todesfälle und 792 neue Infektionen mit dem Coronavirus hat das Robert-Koch-Institut (RKI) seit Samstag (06.02.2021) in Hessen registriert. Das geht aus den am Sonntag aktualisierten Fallzahlen hervor. Die Inzidenz in Hessen liegt bei 80,7 (Vortag: 81,1).

Den Höchstwert in Hessen stellt weiterhin der Landkreis Fulda, auch wenn die Inzidenz innerhalb von 24 Stunden von 163,7 auf 152,8 gesunken ist. Mit dem Landkreis Bergstraße (121,7) und Landkreis Hersfeld-Rotenburg (120,9) liegen noch zwei weitere Landkreise in Hessen im dreistelligen Bereich. Als einziger Landkreis unter der Inzidenz-Grenze von 50 liegt wie schon am Samstag (06.02.2021) der Hochtaunuskreis mit einem Wert von 49,8. Auch im Landkreis Rheingau-Taunus (54,0) und im Landkreis Marburg-Biedenkopf (55,0) scheint die Situation mit Corona etwas entspannter als im Rest von Hessen.

Corona in Hessen: Stadt Frankfurt mit Höchstwerten

Den höchsten Anstieg der Inzidenz seit Samstag (06.02.2021) verzeichnete der Lahn-Dill-Kreis von 114,0 auf 127,9. Im Odenwaldkreis wurde die dreistellige Zone verlassen, die Inzidenz ist hier von 104,5 auf 92,0 gefallen. Mit 63 neuen Fällen hat der Wetteraukreis seit Samstag die meisten neuen Infektionsfälle mit Corona innerhalb der Landkreis in Hessen gemeldet, im Landkreis Offenbach ist die gemeldete Zahl von vier Corona-Toten seit Samstag Rekord. Die Stadt Frankfurt hat mit 89 Fällen und zehn Menschen allerdings in beiden Kategorien den Höchstwert in Hessen. Die Inzidenz ist leicht von 70,7 auf 71,9 gestiegen.

In Frankfurt mussten viele weitere Infektionen und Todesfälle mit Corona registriert werden. (Symbolfoto)

Der Main-Taunus-Kreis, der Landkreis Waldeck-Frankenberg und der Werra-Meißner-Kreis haben seit Samstag keine neuen Infektionen und Todesfälle mit Corona gemeldet. An den Wochenenden sind die Zahlen in Hessen aufgrund verzögertet Meldewege allerdings weniger belastbar als unter der Woche.

Corona in Hessen: Erste Lieferung Astrazeneca-Impfstoff eingetroffen

+++ 19.05 Uhr: In Hessen ist am Samstagmittag (06.02.2021) die erste Lieferung des Corona-Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca eingetroffen. „Es handelt sich um 26 400 Dosen, die nun zunächst sicher zwischengelagert werden“, erklärte ein Sprecher des hessischen Innenministeriums auf Anfrage.

Zuvor war bekannt geworden, dass in der kommenden Woche die Auslieferung von rund 31 000 Impfdosen vorgesehen ist, eine Woche später sollen es knapp 77 000 sein und nochmal eine Woche später mehr als 110 000. Bundesweit will Astrazeneca nach eigenen Angaben bis Anfang März rund 3,2 Millionen Impfdosen liefern.
Nach den Präparaten von Biontech/Pfizer und Moderna wird der Impfstoff der dritte sein, der in Deutschland verfügbar ist. Die Ständige Impfkommission hat das Vakzin nur für unter 65-Jährige empfohlen. Das führt dazu, dass es zunächst vor allem Pflegekräften, medizinischem Krankenhauspersonal und Mitarbeitern in Impfzentren verabreicht werden soll.

Aktuelle Corona-Zahlen für Hessen: Inzidenz steigt in einigen Kreisen wieder an

+++ 15.55 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen bleibt in einigen Kreisen weiter angespannt. Insgesamt haben sich in Hessen innerhalb von 24 Stunden 760 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Im selben Zeitraum sterben 34 Menschen an den Folgen einer Covid-Erkrankung. Wie aus den Zahlen des hessischen Ministeriums für Soziales und Integration außerdem hervorgeht, steigen die 7-Tage-Inzidenzen in einigen Städten und Kreisen weiter an. Die derzeit höchste Inzidenz weist der Kreis Fulda auf. Lag sie gestern (05.02.2021) bei 160,5 beträgt sie inzwischen wieder 163,7. 61 Menschen wurden innerhalb von 24 Stunden positiv auf das Virus getestet. Ebenfalls deutlich angestiegen sind die Inzidenzen im Wetteraukreis (von 81,6 auf 88,1), im Kreis Marburg-Biedenkopf (von 49,1 auf 54,0) und im Landkreis Gießen (von 83,1 auf 86,4).

Einen leichten Anstieg der Inzidenz verzeichnen der Rheingau-Taunus-Kreis (von 55,0 auf 56,1), der Landkreis Waldeck-Frankenberg (von 73,6 auf 74,2) sowie die Stadt Kassel (von 66,9 auf 69,9). In allen weiteren Kreisen und Städten sind die 7-Tage-Inzidenzen im Vergleich zum Vortag jedoch gesunken. Die niedrigsten Werte meldet das Ministerium für den Main-Taunus-Kreis mit einer Inzidenz von 54,0 sowie für den Hochtaunuskreis mit einer Inzidenz von 48,1. Die höchste Zahl an neuen Todesfällen in Zusammenhang mit Corona meldet die Stadt Offenbach: Fünf Menschen sind seit gestern an oder mit dem Virus verstorben.

Corona in Hessen: Aktuelle Fallzahlen - Inzidenz in einem Kreis noch immer hoch

Update vom Samstag, 06.02.2021, 09.55 Uhr: Die Corona-Lage in Hessen scheint sich zunehmend zu beruhigen. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) liegt die 7-Tage-Indzidenz für das gesamte Bundesland inzwischen bei 81,1 (Vortag: 83,9). Insgesamt haben sich 761 Menschen innerhalb von 24 Stunden mit dem Virus infiziert. Mit einem Wert von 163,6 weist der Kreis Fulda nach wie vor die höchste Inzidenz auf. Gestern betrug diese noch 160,5. Seitdem haben sich weitere 61 Personen mit Covid-19 infiziert.

Nach Fulda folgt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Hier ist die Inzidenz jedoch von 138,4 auf 132,4 gesunken. In dieser Zeit wurden 19 Menschen positiv auf Corona getestet. Auch in Frankfurt sank die Inzidenz. Betrug sie gestern noch 73,5, liegt sie inzwischen bei 70,7. Die niedrigsten Zahlen an Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner verzeichnen der Kreis Marburg-Biedenkopf mit 18 Neuinfektionen und einer Inzidenz von 53,8 (Vortag: 49,1) sowie der Hochtaunuskreis mit 14 weiteren Infektionen und einem Inzidenzwert von 48,1 (Vortag: 50,2).

Corona Hessen: Ausbruch in Pflegeheim nach Erstimpfung

+++ 18:59 Uhr: In einem Seniorenheim in der Nähe von Wetzlar ist es zu einem weiteren regionalen Corona-Ausbruch gekommen. Bei insgesamt 51 Personen ist eine Corona-Infektion nachgewiesen worden. Die meisten der Infizierten haben bereits die erste Impfung erhalten, etwa zwei Wochen später wurde der erste positive Fall nachgewiesen.

Corona-Ausbruch in Pflegeheim: Erste Impfung wurde bereits verteilt

Die Seniorenresidenz liegt in Solms im Lahn-Dill-Kreis. 32 der Infektionen sind bei Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegeheims festgestellt worden, bei den restlichen Infizierten handelt es sich um Pflegepersonal. Eigentlich war geplant, dass in dieser Woche die zweite Impfung durchgeführt wird. Bei allen betroffenen Personen konnte diese nun nicht durchgeführt werden.

Zwar besteht nach der ersten Impfung noch kein vollständiger Infektionsschutz, allerdings ergaben Studien, dass durch die erste Dosis bereits Antikörper gebildet wurden und eine Corona-Infektion abgemildert werden kann. Die Betroffenen sollen den Impfstoff von Biontech erhalten haben.

Corona-Krise: Impfstofflieferung von Astrazeneca in Hessen erwartet

In Hessen wird indes erwartet, dass der Impfstoff von Astrazeneca am Wochenende geliefert wird. Am Samstag sollen insgesamt laut dem Bundesgesundheitsministerium 26.400 Dosen des Herstellers Hessen erreichen. Die gelieferten Impfeinheiten werden dann nach und nach erhöht. In der kommenden Woche rechne man mit 77.000 Einheiten, in der Woche darauf mit 110.000. Nach eigenen Angaben will das britisch-schwedische Unternehmen bis Anfang März 3,2 Millionen Impfdosen für Deutschland bereitstellen.

Corona in Hessen: Sozialministerium meldet aktuelle Fallzahlen

+++ 15.30 Uhr: In Hessen haben sich innerhalb von 24 Stunden 889 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das hessische Sozialministerium in seinem täglichen Corona-Bulletin (Stand 05.02.2021, 0 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen auf 175.378. Im selben Zeitraum sind in Hessen 64 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Die Zahl der Todesfälle steigt somit seit Beginn der Pandemie in Hessen auf insgesamt 5.114.

In ganz Hessen weist weiterhin der Kreis Fulda die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen auf. Doch auch hier sinkt der Wert – am Freitag (05.02.2021) liegt er noch bei 160,5 (Vortag: 167,3). Noch sechs Kreise in Hessen überschreiten laut Ministerium bei der 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100. Der Kreis Marburg Biedenkopf liegt mit einem Wert von 49,1 bereits unter der 50, einige weitere Kreise nähern sich auch der 50er-Marke. Die meisten Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert am Freitag die Stadt Frankfurt (92).

Klage abgewiesen: Friseursalons in Hessen bleiben im Lockdown geschlossen

+++ 12.15 Uhr: Die Friseursalons in Hessen bleiben geschlossen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat einen entsprechenden Eilantrag eines Friseurs aus Seeheim-Jugenheim (Kreis Darmstadt-Dieburg) am Donnerstag (04.02.2021) abgelehnt. Der Friseur hatte gegen die bestehende Corona-Verordnung des Landes Hessen geklagt, weil sie zu unkonkret formuliert und nicht verhältnismäßig sei. Die Regelung zur Schließung der Betriebe in der Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte in der Corona-Pandemie werde aber nicht außer Vollzug gesetzt, teilte der VGH am Freitag (05.02.2021) mit. Die angegriffene Regelung sei nicht rechtswidrig und die Schließung zur Eindämmung der Pandemie sinnvoll. Darunter fällt auch weiterhin das Angebot eines mobilen Friseur-Service. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Körpernahe Dienstleistungen des Friseurhandwerks gingen typischerweise mit einer längeren Behandlungsdauer und somit auch mit einer Verweildauer im Ladenlokal einher, begründete das Gericht. Die Inhaber der Salons könnten Wirtschaftshilfen beantragen, um die finanziellen Folgen der Schließung zu mildern.

Corona in Hessen: Den Friseuren steht das Wasser bis zum Hals

Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn die Dezemberhilfe ist auf die Unternehmen beschränkt, die schon Anfang Dezember schließen mussten. Die Friseursalons sind allerdings erst seit dem 16. Dezember dicht. Carsten Ciemer, Obermeister der Friseur-Innung im hessischen Schwalm-Eder-Kreis mahnt deshalb eindringlich vor den schweren Folgen der andauernden Schließung durch den Corona-Lockdown. Die Situation sei unhaltbar, sagt er, die ersten Friseure in Hessen geben bereits auf*. Die ersten beiden Geschäftsaufgaben wegen der Corona-Krise habe allein Ciemer bereits auf dem Tisch liegen. Und: Wenn den Friseuren nicht schleunigst geholfen werde, dann werde es nach Corona 30 bis 40 Prozent der Salons nicht mehr geben.

Im Corona-Lockdown bleiben die Friseure in Hessen weiter geschlossen. (Symbolbild)

+++ 11.02 Uhr: In einer Kita in Frankfurt wurde die Corona-Variante B.1.1.7 nachgewiesen. Die Einrichtung ist vorübergehend geschlossen. Die Testungen von zwölf Kindern und zehn Mitarbeitenden ergaben einen positiven Befund bei einem Kind und zwei positive Befunde bei Mitarbeitenden.

Corona-Zahlen für Hessen: Ein Kreis besonders stark betroffen

Update vom Freitag, 05.02.2021, 6.29 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zur Corona-Pandemie in Hessen veröffentlicht. Demnach wurden seit dem Vortag (04.02.2021) 888 neue Corona-Infektionen registriert, 64 weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Die Inzidenz in Hessen liegt am Freitag bei 84,0.

Der am stärksten vom Coronavirus betroffene Kreis in Hessen ist weiterhin der Landkreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 160,4. Es folgt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit einem Wert von 138,3. In beiden Kreisen ist die Inzidenz aber dem Trend folgend rückläufig. Den niedrigsten Wert bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet das RKI für den Kreis Marburg-Biedenkopf. Dort liegt die Inzidenz mit einem Wert von 49,0 nun unter dem Wert von 50, ab dem Infektionsketten wieder nachverfolgt werden können sollen. Der Hochtaunuskreis (50,2), der Rheingau-Taunus-Kreis (55,0) und der Main-Taunus-Kreis (56,2) nähern sich dem Wert von 50 an.

Corona in Hessen: Impftermine schon lange im Voraus ausgebucht

+++ 20.57 Uhr: Die Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen in Hessen hat nach Angaben des Innenministeriums deutlich nachgelassen. Während am Mittwoch (03.02.2021) stündlich noch über 10.000 Termine vereinbart wurden, sank die Zahl am Donnerstag (04.02.2021) auf nur noch rund 4.000 pro Stunde. Seit Beginn der zweiten Impfterminvergabe in Hessen wurden bis Donnerstagabend insgesamt 134.500 Anmeldungen gezählt, wie das Innenministerium mitteilte. Zur ersten Priorisierungsgruppe gehören in Hessen etwa 300.000 Menschen.

Nachdem die Impfterminvergabe gestern wieder freigeschaltet wurde, hätten am zweiten Tag laut Ministerium die meisten Menschen Termine über die Hotline gebucht. Dadurch hätten sich die Wartezeiten im Online-Anmeldeportal erheblich verringert.  „Nach den bislang zugesagten Impfstofflieferungen sind aktuell die Termine bis zur letzten Märzwoche weitestgehend belegt“, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. „Es werden aber weiterhin Termine vergeben, und zwar so lange, bis alle Menschen, die aktuell impfberechtigt sind und einen Termin vereinbaren wollen, diesen auch bekommen haben.“ Ab Freitagmorgen (05.02.2021) können sich Paare auch gemeinsam anmelden, das ist bisher technisch nicht möglich gewesen.

Corona in Hessen: Eine Region ganz ohne Neuinfektionen – Erster Kreis unter Inzidenz von 50

+++ 15.00 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 1.177 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 04.02.2021, 0 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der in Hessen Infizierten auf 174.489. Seit Mittwoch gab es 61 neue Todesfälle zu beklagen. Insgesamt sind in Hessen seit Beginn der Pandemie 5.050 Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben.

Die meisten neuen Corona-Todesfälle wurden im Landkreis Gießen (10) gemeldet. In ganz Hessen weist aktuell der Kreis Fulda die höchste 7-Tage-Inzidenz aus (167,3). Doch es gibt auch positive Nachrichten: Im Schwalm-Eder-Kreis sind seit gestern keine Neuinfektionen und Todesfälle hinzugekommen.

„Verzweiflung der Händler“ in Hessen im Corona-Lockdown

+++ 10.55 Uhr: Hessens Wirtschaft fordert die schrittweise Öffnung der im Corona-Lockdown geschlossenen Betriebe ab Mitte Februar. Die Betriebe brauchten Perspektiven. „Wir können nicht warten, bis das Infektionsgeschehen nahe Null ist“, sagte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK), am Donnerstag (04.02.2021). „Dann existieren viele Unternehmen nicht mehr“. Das Aufschieben erster Öffnungen sei keine Lösung. Die Verzweiflung der betroffenen Händler wachse mit jedem Tag.

Der HIHK, der Handelsverband Hessen und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) forderten in einer gemeinsamen Erklärung eine Öffnung nach einheitlichen Vorgaben. Die hessische Wirtschaft unterstütze das Ziel, das Infektionsgeschehen so weit wie möglich zu reduzieren. Die wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Maßnahmen dürften dabei aber nicht übersehen werden. Nach Einschätzung der Verbände könnte das Infektionsrisiko mit Schnelltests, medizinischen Masken und der Erfassung von Kontaktdaten gesenkt werden.

Ohne Perspektiven für geschlossene Betriebe gingen in wenigen Wochen Tausende hessische Firmen und Arbeitsplätze verloren, warnt der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK).

Aktuelle Corona-Zahlen für Hessen: Kreis unterschreitet Inzidenz von 50

Update vom Donnerstag, 04.02.2021, 06.37 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zur Corona-Pandemie in Hessen veröffentlicht. Demnach wurden seit dem Vortag (03.02.2021) 1177 neue Corona-Infektionen registriert, 61 weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Die Inzidenz in Hessen liegt am Donnerstag bei 86,3.

Der am stärksten vom Coronavirus betroffene Kreis in Hessen ist weiterhin der Landkreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 167,2. Es folgt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit einem Wert von 143,3. Den niedrigsten Wert bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet das RKI für den Hochtaunuskreis. Dort liegt die Inzidenz mit einem Wert von 44,3 nun unter dem Wert von 50, ab dem Infektionsketten wieder nachverfolgt werden können sollen. Der Kreis Marburg-Biedenkopf (55,9) und der Main-Taunus-Kreis (57,0) nähern sich dem Wert von 50 an.

Corona in Hessen: Landkreis hebt Ausgangssperre auf

+++ 21.56 Uhr: Im Landkreis Fulda wird am Freitag (05.02.2021) die Corona-Ausgangsbeschränkung wieder aufgehoben. Dies ist möglich, da die 7-Tage-Inzidenz im Kreis in den vergangenen fünf Tagen unter dem Wert 200 lag. Damit falle man nicht mehr unter die höchste Stufe des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen, teilte der Kreis am Mittwoch (03.02.2021) mit. Erst am vergangenen Samstag hatte die Inzidenz zum ersten mal nach knapp sieben Wochen mit 186,9 die kritische Marke von 200 unterschritten.

Corona in Hessen: Unklare Zuständigkeiten über Bundeswehreinsatz in Alten- und Pflegeheimen

+++ 18.35 Uhr: Auch in Hessen gehören Alten- und Pflegeheime zu den Orten, an denen sich das Coronavirus teilweise stark verbreitet. So sind seit Beginn der Pandemie in den hessischen Altenheimen bereits 2.778 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben. Fast genauso viele sind derzeit positiv auf das Coronavirus getestet. Um das Risiko von Besucherinnen und Besuchern in Alten- und Pflegeheimen zu verringern, sollen seit Mitte Dezember sowohl Mitarbeiter als auch Besucher regelmäßig auf Corona getestet werden. Die Bundesregierung sagte dazu die Unterstützung von 10.000 Soldaten bundesweit zu.

Doch in Hessen sind nach Informationen von „hessenschau.de“ derzeit lediglich etwa 65 der über 700 benötigten Soldaten im Einsatz. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) machte dafür in seiner Regierungserklärung am Dienstag (02.02.2021) die Betreiber der Einrichtungen verantwortlich und forderte sie auf, die Hilfe durch die Bundeswehr anzunehmen. Isabell Halletz, Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes Pflege sagte der „hessenschau“ hingegen: „Wir hatten bereits im Sommer um Unterstützung durch die Bundeswehr gebeten, sind damals aber abgeblitzt.“ Sie kritisiert, dass die bürokratischen Hürden für den Einsatz der Bundeswehr in Alten- und Pflegeheimen zu hoch sei.

Derzeit ist unklar, warum in Hessen bislang noch kaum Bundeswehrsoldaten in Heimen eingesetzt sind (Symbolbild).

Corona in Hessen: Aktuelle Zahlen – Ein Landkreis stark betroffen

+++ 15.18 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 945 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 03.02.2021, 0 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der in Hessen Infizierten auf 173.312. Seit Dienstag gab es 63 neue Todesfälle zu beklagen. Insgesamt sind in Hessen seit Beginn der Pandemie 4.989 Menschen an oder mit dem Coronavirus verstorben.

Die meisten neuen Corona-Todesfälle wurden im Landkreis Darmstadt-Dieburg (10) und in Frankfurt (7) gemeldet. In ganz Hessen weist aktuell der Kreis Fulda die höchste 7-Tage-Inzidenz aus (159,2). Doch es gibt auch positive Nachrichten: Die Kreise Marburg-Biedenkopf (53,1), Hochtaunuskreis (51,9) und der Rheingau-Taunus-Kreis (53,4) liegen inzwischen ganz nah an einer Inzidenz von 50 – dem Wert, den Bund und Länder als Zielmarke für etwaige Lockerungen genannt haben.

Die Corona-Zahlen des Sozialministeriums in Hessen

Corona in Hessen: RKI meldet wieder mehr Neuinfektionen - Vor allem ein Landkreis betroffen

+++ 13.31 Uhr: Mit 945 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ist die Zahl an Menschen, die sich neu mit dem Coronavirus infiziert haben, wieder gestiegen. Vor allem der Landkreis Fulda hat mit der Pandemie zu kämpfen. Dort ist die Sieben-Tage-Inzidenz mit 159,1 weiter am höchsten. Am niedrigsten ist die Inzidenz aktuell im Hochtaunuskreis mit 51,9.

Update vom Mittwoch, 03.02.2021, 6.31 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die aktuellen Fallzahlen zur Corona-Pandemie in Hessen veröffentlicht. Demnach wurden seit dem Vortag (02.02.2021) 945 neue Corona-Infektionen registriert, 63 weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Die Inzidenz in Hessen liegt am Mittwoch bei 87,8.

Corona in Hessen: Die Fallzahlen des RKI

Der am stärksten vom Coronavirus betroffene Kreis in Hessen ist weiterhin der Landkreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz bei 159,1. Es folgt der Werra-Meißner-Kreis mit einem Wert von 142,1. Den niedrigsten Wert bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet das RKI für den Hochtaunuskreis. Dort liegt die Inzidenz mit einem Wert von 51,9 nur leicht unter dem Ziel von 50, ab dem Infektionsketten wieder nachverfolgt werden können sollen. Im Kreis Marburg-Biedenkopf, der diese Inzidenz am Vortag nur sehr knapp überschritten hatte, ist der Wert wieder auf 53 angestiegen. In keinem Kreis und keiner Stadt in Hessen liegt die Corona-Inzidenz damit am Mittwoch unter dem Wert von 50.

Neue Corona-Zahlen des Sozialministeriums in Hessen

+++ 16.27 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für alle Kreise und Städte gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 311 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 0202.2021, 0 Uhr). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der in Hessen Infizierten auf 172.367. Seit Montag gab es 84 neue Todesfälle zu beklagen. Insgesamt starben in Hessen nun 4.926 Menschen an oder mit dem Coronavirus.

Die meisten neuen Corona-Todesfälle gab es im Landkreis Offenbach (9), immerhin vier Kreise / Städte meldeten keine weiteren Fälle. Hessenweit weist aktuell der Kreis Fulda die höchste 7-Tage-Inzidenz aus (174). Doch es gibt auch positive Nachrichten: Die Kreise Marburg-Biedenkopf (50,3), Hochtaunuskreis (55,2) und Rheingau-Taunus-Kreis (56,1) liegen inzwischen ganz nah an einer Inzidenz von 50 – das ist der Wert, den Bund und Länder als Zielmarke für Lockerungen und Öffnungen genannt haben.

Corona in Frankfurt: OB Feldmann fordert weitere Soldaten an

+++ 11.12 Uhr: Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hat Soldaten angefordert, um weitere Corona-Tests in der Stadt vorzunehmen. Ein entsprechendes Dokument übergab Feldmann nach Angaben der Stadt Frankfurt am Montag (01.02.2021) an zwei Offiziere des Kreisverbindungskommandos. Die Soldatinnen und Soldaten sollen am Mitte der Woche ihren Dienst antreten und zunächst für drei Wochen in der größten Stadt in Hessen im Einsatz bleiben.

„Wir müssen die Alten und Schwachen besser schützen“, erklärte Feldmann anlässlich der Übergabe der Anforderung an die Bundeswehr. In 30 der 46 Seniorenheime in Frankfurt wird Unterstützung für Corona-Tests benötigt. Die Stadt hat drei Soldatinnen und Soldaten pro Einrichtung angefragt, insgesamt sollen 90 Bundeswehrbedienstete zum Einsatz kommen.

Derweil hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier eine neue Regierungserklärung zur Corona-Lage im Bundesland angekündigt. Unter dem Motto „Das Ziel fest im Blick – Gemeinsam die Corona-Krise meistern“ will sich Bouffier auch zum weiteren Verlauf der Corona-Impfkampagne in Hessen äußern.

Aktuelle Corona-Fallzahlen für Hessen gemeldet

Update vom Dienstag, 02.02.2021, 6.55 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Dienstag (02.02.2021) für Hessen veröffentlicht. Demnach sind seit dem Vortag 311 neue Corona-Infektionen in Hessen registriert worden, weitere 84 Menschen sind an oder mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der in Hessen registrierten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 172.367, die Zahl der Verstorbenen auf 4.926.

Die Inzidenz in Hessen liegt am Dienstag (02.02.2021) bei 90,4 und damit leicht über dem Bundesdurchschnitt von 90,0. Der am stärksten von Corona-Neuinfektionen betroffene Kreis in Hessen ist nach wie vor der Landkreis Fulda mit einer Inzidenz von 173,9, gefolgt vom Werra-Meißner-Kreis mit einem Wert von 152,0. Die niedrigste Inzidenz in Hessen weist der Kreis Marburg-Biedenkopf auf. Dort liegt der Wert mit 50,2 nur noch leicht über dem Ziel der Bundesregierung von 50, ab dem Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen sollen können, um diese so auch zu unterbrechen.

Aktuelle Corona-Zahlen des Hessischen Sozialministeriums

+++ 15.44 Uhr: Das Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für die Städte und Kreise in Hessen gemeldet. Landesweit gab es in den vergangenen 24 Stunden 233 Neuinfektionen mit dem Coronavirus (Stand 01.02.2021, 0 Uhr). Demnach haben sich seit dem Beginn der Pandemie in Hessen insgesamt 172.056 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Ministerium gab zudem 30 neue Todesfälle bekannt. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, in Hessen auf 4.842. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im gesamten Bundesland bei 91,9 (Vortag: 92,4).

Die Impfungen gegen Corona laufen in Hessen weiterhin an (Symbolbild).

Corona in Hessen: Verschärfte Kontrollen am Flughafen Frankfurt – Bußgelder bis 25.000 Euro fällig

+++ 13.40 Uhr: Aufgrund der neuen Corona-Mutante B.1.1.7 werden auch am Flughafen Frankfurt die Einreisebestimmungen verschärft. Betroffen sind Flüge aus Brasilien, Großbritannien, Portugal, Südafrika und Irland. Allerdings dürfen deutsche Staatsbürger, Transitreisende und Personen mit Aufenthaltstitel weiterhin aus den betroffenen Ländern einreisen.

Hohe Bußgelder bei Beförderung von Corona-Passagieren nach Hessen

Da aber alle Flüge aus den Ländern, in denen die neue Corona-Variante aufgetreten ist, besonders kontrolliert werden müssen, ist die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt im Großeinsatz. Und für Fluggesellschaften können Bußgelder von bis 25.000 Euro fällig werden, sollten Menschen befördern, die eigentlich nicht nach Deutschland einreisen dürfen. Daher hat unter anderem die Lufthansa nach Angaben der „Bild“-Zeitung am Samstag Reisende von einem Flug aus Großbritannien ausgeschlossen.

Für den Sonntag (31.01.2021) registrierte die Bundespolizei nach eigenen Angaben weniger Passagiere aus den betroffenen Gebieten am Flughafen Frankfurt. Wann die Reisebeschränkungen aufgrund der neuen Corona-Variante wieder aufgehoben werden, ist noch unklar.

RKI meldet Corona-Infektionen in Hessen mit Verspätung

+++ 12.49 Uhr: Mit einiger Verzögerung hat das Robert Koch-Institut (RKI) auch detaillierte Zahlen zu den Corona-Infektionen in den Kreisen und Städten in Hessen veröffentlicht. Der am stärksten von Corona-Neuinfektionen betroffene Kreis ist demnach der Landkreis Fulda. Dort liegt die Inzidenz am Montag bei 168,5. An zweiter Stelle liegt der Werra-Meißner-Kreis mit einem Wert von 151. Die geringste Inzidenz weist derzeit der Kreis Marburg-Biedenkopf auf, dort liegt der Wert mit 51,0 nur noch leicht oberhalb des Wertes von 50, den die Bundesregierung als Ziel vorgibt, um Corona-Infektionen wieder nachzuverfolgen.

Im gesamten Bundesland Hessen liegt die Inzidenz bei 91,9. Die Zahl der Corona-Infektionen insgesamt steigt um 233. Außerdem registrierte das RKI für Hessen 30 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Mehr Corona-Impfstoff für Hessen

Erstmeldung vom Montag, 01.02.2021, 11.02 Uhr: Frankfurt – Rund 75 Millionen Corona-Impfdosen will Biontech an die EU liefern, das hat der Finanzvorstand des Mainzer Pharmaunternehmens, Sierk Poetting, am Montag (01.02.2021) mitgeteilt. Eine Million dieser neuen Impfdosen könnte auf Hessen entfallen, wenn der bisherige Verteilschlüssel beibehalten wird. Die Lieferung soll im zweiten Quartal 2021 erfolgen und den gesteigerten Bedarf an Impfdosen decken.

Bis zum 28. Januar hatte Hessen rund 240.000 Impfdosen von Biontech erhalten, davon waren nach Angaben des Landes Hessen rund 115.000 verimpft worden. Bereits zuvor hatte sich ein Mangel an Corona-Impfstoff in Hessen abgezeichnet. Das entspricht rund 96 Prozent der zur Verfügung stehenden Dosen für Erstimpfungen, da jeder Mensch zwei Impfdosen erhalten muss, um gegen das Coronavirus geschützt zu sein. Eingesetzt werden die Corona-Impfungen in den sechs regionalen Impfzentren in Hessen. Ab dem 9. Februar sollen außerdem weitere 22 Impfzentren im ganzen Bundesland öffnen.

Ärger wegen Honoraren in Corona-Impfzentren in Hessen

Ebenfalls in den Corona-Impfzentren eingesetzt werden Ärzte und Apotheker. Bei denen regt sich Unmut über die Bezahlung in den Zentren in Hessen. Eigentlich sollen die eingesetzten Mediziner 120 Euro pro Stunde erhalten. Allerdings zahlen viele Landkreise wohl deutlich weniger, wie Ärzte-Gremien mitteilen. Daher raten sie den Ärzten von einem Einsatz in den Impfzentren ab.

Die Kreise sprechen dagegen bei der Summe von 120 Euro von einer Obergrenze. Diese werde „mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit“ allerdings nicht immer gezahlt, erklärte Jan Hilligardt, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistages, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Fallzahlen des RKI zu Corona in Hessen

Am Montag (01.02.2021) wurden in Hessen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 233 neue Corona-Infektionen registriert. Außerdem wurden dem RKI 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Inzidenz im Bundesland liegt bei 92 und damit auf demselben Niveau wie am Vortag (31.01.2021). *fnp.de und fr.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Hannibal Hanschke/dpa

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