Eine Mitarbeiterin vom bayerischen roten Kreuz (BRK) impft in einem Impfzentrum einen Mann mit dem Impfstoff gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 von Biontech/Pfizer.
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Viele hessische Senioren wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Das führt dazu, dass die Telefon-Hotline und der Onlineservice bereits früh überlastet sind.

Innenminister bittet um Geduld

Impfwillige überrennen Anmeldung für Corona-Schutzimpfung: Impfhotline und -webseite in Hessen überlastet

Zum Anmeldestart für eine Corona-Schutzimpfung für Menschen über 80 Jahre sind in Hessen die Telefon-Hotline und das Onlineportal wegen der großen Nachfrage zeitweise nicht erreichbar gewesen.

Wiesbaden - Unter der Nummer 116 117 bekamen Impfwillige am Dienstagvormittag die Auskunft, es aufgrund zahlreicher Anrufe später noch einmal zu versuchen. Auch per Internet war für viele Hessen kein Durchkommen: „Zur Zeit wird der Online-Service von sehr vielen Antragstellerinnen und Antragstellern gleichzeitig genutzt“, hieß es auf dem Portal. „Um die fehlerlose Bearbeitung sicherstellen zu können, haben wir die Anzahl der gleichzeitigen Online-Anträge begrenzt.“ Hier hieß es ebenfalls: Bitte später die Seite noch einmal aufrufen.

Das Innenministerium erklärte, dass innerhalb kürzester Zeit mehrere Millionen Zugriffsversuche auf die freigeschaltete Webseite und die Hotline erfolgten. Das hatte eine technische Störung der Corona-Impf-Hotline* und der Webseite zur Folge. Über die Hotline könnten seit 15 Uhr wieder Termine vergeben werden. Der beauftragte IT-Dienstleister arbeite mit Hochdruck daran, die Webseite für das Onlineanmeldeverfahren schnellstmöglich wieder an den Start zu bringen. „Auch wenn wir mit allergrößter Intensität an der technischen Stabilität der Anmeldeverfahren arbeiten, kann es aufgrund des sehr großen Interesses an der Terminvergabe in den nächsten Tagen erneut zu Störungen kommen“, so das Innenministerium. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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